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Haste Schei** am Fuß... - 0:3 Niederlage gegen Unterhaching

von Sportfotos-MD | 21.10.17 - 16:52 Uhr
Cactus Reisebüro

Vor 16.384 Fans verliert Blau-Weiß an einem gebrauchten Nachmittag gegen die Sportvereinigung Unterhaching mit 0:3. Den Torreigen eröffnete der Hachinger Thomas Hagn schon in der zweiten Minute. Magdeburg rannte in der Folge gefährlich an, machte es oftmals aber zu kompliziert. Zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt kurz vor der Pause erhöhte Stephan Hain auf 0:2. Der Hachinger Außenverteidiger Max Dombrowka setzte Mitte der zweiten Halbzeit den Schlusspunkt.

Kalte Dusche kurz nach Anpfiff

PT/KM
Der starke Müller (r.) entschärfte alle Schüsse, die auf sein Tor kamen.
Jens Härtel stellte dreimal im Vergleich zum Sieg in Osnabrück um und begann mit Niemeyer, Ludwig und Düker für Lohkemper, Erdmann sowie Beck. Das Spiel war keine 120 Sekunden alt, als Sascha Bigalke im Strafraum nicht entscheidend gestört wurde und Thomas Hagn in seinem Rücken bediente. Mit viel Speed ankommend jagte Hagn den Ball ins kurze Eck. Unglücklicher hätte der Start nicht sein können. Der Club agierte gegen die Oberbayern mit einer 4er Kette und erarbeitete sich ein halbes Dutzend Ausgleichschancen. Waren die Fernschüsse von Türpitz (3./16. ) und Butzen (4.) noch zu ungenau, hatten Björn Rother (15.) und Julius Düker (24.) beste Einschussmöglichkeiten, die Korbinian Müller im Tor der Oberbayern stark entschärfte. Es hätten auch noch deutlich mehr Chancen geben können, wenn unsere Jungs an diesem Tag etwas unkomplizierter gespielt hätten. Unterhaching machte die Räume aber auch extrem eng und zeigte eine starke Zweikampfpräsenz im Mittelfeld. Andreas Ludwig hatte nach vorn zwar einige kreative Momente, die defensive Wucht eines Erdmanns brachte er heute leider nicht auf den Rasen.

Nach einer guten halben Stunde hatte Türpitz nach einem Konter die nächste Ausgleichsmöglichkeit. Aber auch ihm fehlte heute einfach das Glück. Als Christopher Handke kurz vor dem Pausengong ausrutschte und den Ball an Bigalke verlor, bediente dieser Sturmpartner Stephan Hain. Mit seinem ersten Schuss scheiterte er noch an Glinker. Den Abpraller drückte Hain dann per Kopf über die Linie (42.). In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs hätte wieder Hain nach einem Freistoß sogar per Kopf erhöhen können. Glinker klärte auf der Linie.

Kein blau-weißer Sturmlauf

Ohne Wechsel ging es in den zweiten Durchgang. Unterhaching zog die Ketten noch weiter zusammen und verschleppte das Spiel geschickt. So tropfte Minute um Minute ohne einen blau-weißen Abschluss von der Uhr. Als dann der Hachinger Außenverteidiger Dombromwski mit einem satten 20 Meter Vollspannschuss das 0:3 erzielte, war der Zug endgültig abgefahren. Lediglich in der Schlussphase gab es noch einige halbgaare Chancen. Jens Härtel resümierte nach dem Spiel: "Im Fußball entscheiden Tore. Und die Momente, in denen die Tore gefallen sind, waren extrem unglücklich. Es ist für jede Mannschaft schwierig, wenn man direkt in Rückstand gerät - im Anschluss extrem hinterherrennt und eigentlich mit dem Ausgleich belohnt werden muss. Dann bekommen wir das 0:2 und es ist dann nicht so einfach einen Haken dran zu machen und zu sagen, dass wir jetzt gegen eine gut organsierte Mannschaft drei Tore erzielen."

Und so endete die saisonübergreifende Siegesserie von 9 Heimerfolgen am Stück. Dienstag geht es mit der zweiten Runde im Pokal weiter bevor unsere Jungs am kommenden Wochenende nach Baden zum Karlsruher SC reisen. 

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