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Torloses Remis in einem kampfbetonten Spiel

von Nicole Otremba | 01.09.16 - 22:00 Uhr

Wir hatten uns so viel vorgenommen, wir hatten so viel erhofft ... wir haben zwar nach den Niederlagen endlich wieder einen Punkt mitnehmen können, doch es bleiben weitere Fragezeichen. Wieder konnten wir einen Elfmeter nicht verwandeln. Hätte dieses Tor eventuell gereicht?! Auch das ist nicht sicher, denn Zwickau ist auf Standards gegangen und hat diese bekommen.

Was ist los?

Wir haben wieder diese verdammt Scheiße am Fuß. "Haste Scheisse am Fuß, haste Scheisse am Fuß." Punkt. Freistehend vor dem Tor, bekommen wir den Ball nicht hinein. Dabei ist das Tor nicht kleiner geworden oder wird irgendwie schnell verschoben. Es soll irgendwie nicht sein.

Änderungen in der Startelf

In den ersten Minuten hatte der Hausherr die Nase vorn. Unsere Abstimmungen passten nicht. Die drei (auch verletzungsbedingten) Änderungen in der Startelf waren natürlich riskant. Schiller, Sowislo und Müller nun von Beginn an. Felix Schiller nach einer sehr langen Verletzungspause und Marius Sowislo ebenfalls ohne Spielpraxis seit vielen Wochen. Doch sie machten ihre Sache gut. Es dauerte allerdings knapp 10 Minuten ehe der Club im Spiel war. Danach lief es besser, doch der Gegner versuchte schnell an den Ball zu kommen, indem sie unseren Spielaufbau unterbrachen und auf unseren Füßen standen.

Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus fackelte nicht lange und verteilte schnell die ersten gelben Karten auf beiden Seiten. Es entwickelte sich ein Ping-Pong-Spiel mit vielen hohen Bällen. Zwickau kämpfte um jeden Ball, der FCM versuchte mit schnellem Passspiel die undurchdringliche Abwehr zu durchbrechen. Doch es klappte nicht. Die Pause wurde herbeigesehnt und der Trainer blieb lange in der Kabine.

Vergebener Elfmeter und erfolgloses Anrennen

Danach hatten die Magdeburger mehr vom Spiel und bekamen sogar einen Handelfmeter zugesprochen. Doch, wie sollte es auch sein, der Kapitän trat an und vergab leider. Der leicht nach links geschossene Ball konnte vom Torwart Brinkies gehalten werden (47.). Die angereisten Magdeburger Fans sangen vorher die komplette Halbzeitpause durch und gaben stimmlich alles, doch auch sie konnten es nicht fassen. Wieder ein Elfmeter vergeben.

Die Hoffnung, daß aus dem Spiel heraus noch ein Treffer fiel, wurde von Minute zu Minute immer geringer. Tobias Schwede vergab leider mehrmals die Chance, die Führung zu erzielen. Es war zum Verzweifeln. In den letzten Minuten kamen dann auch noch die Hausherren, die durch Standards ihre Chance suchten. Es folgte ein Freistoß nach dem Nächsten. Immer und immer wieder waren diese gefährlich nah vor unserem Tor. Und immer und immer wieder rauschte der Ball knapp an Glinkers Tor vorbei.

Am Ende ein Punkt

Am Ende können wir glücklich über diesen Punkt sein. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ein Punkt ist besser als keiner und immer noch besser als ganz ohne nach Hause zu fahren.

Etwas Positives wollen wir allerdings mitnehmen: Willkommen zurück, "Maschine" Felix Schiller.

Sport Frei!

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