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Und 'jährlich' grüßt das Murmeltier

von Christian Stolze | 09.08.15 - 19:07 Uhr

Wieder ging es für den Club nach Krevese / Osterburg:

Vor einer doch etwas enttäuschenden Kulisse von 1.400 Zuschauern empfing der Kreveser SV den 1. FC Magdeburg in der ersten Landespokalrunde 2015/2016 im Glutofen der Sportschule Osterburg (Zuschauerzahl Vorjahr: 1.500). 

Bei strahlendem Sonnenschein, der allerdings dem Rasen in den letzten Wochen schwer zu schaffen gemacht hat, gibt Schiedsrichter Michael Damke aus Gardelegen den Ball pünktlich um 14:00 Uhr frei. Gleich in der dritten Minute unterschätzt der Kreveser Keeper Björn Diezel einen langen Horizontalpass total; der nicht mehr
zu vermeidende Pressschlag ging nur Zentimeter am Tor vorbei. Im weiteren Verlauf der Partie sollte Diezel aber zum „Man of the Match“ werden, da er mehrere FCM-Großchancen mit spektakulären Reflexen vereitelte.

Krevese versteckt sich nicht und griff den Club früh im Spielaufbau an. Erst mit dem Elfmeterpfiff in der 13. Minute (nach Foul an Razeek) bekam der Club etwas Ruhe in die Partie. Kruschke schob lässig ins rechte Eck zur frühen Führung für Magdeburg ein. 

Es dauerte nur vier weitere Minuten bis es wieder im Kreveser Gehäuse klingelte, nach feinem Pass von Kruschke zog Niklas Brandt vom linken Strafraumeck satt ab. Plötzlich hieß es 0:2 aus Sicht der Altmärker. Das hatten sie sich doch etwas anders vorgestellt – der aufgebaute Frust entlud sich in teilweise überharten Tacklings, dies bekamen Farrona-Pulido und Puttkammer zu spüren. Nachdem Brandt ebenfalls hart einstieg, waren die Fronten geklärt und die Protagonisten beruhigten sich wieder. 

In der 31. Minute bediente Steffen Puttkammer unseren Ex-College Boy Ryan Malone an der Strafraumgrenze. Mit links von Malone fein gestoppt und mit rechts das Ding staubtrocken in den Giebel gehämmert – der Schuss könnte im Fußballlexikon als Beispiel für „unhaltbar“ einen Eintrag bekommen.     

Nur eine Minute nach Wiederanpfiff stand die Sportschule Osterburg Kopf, Marius Weihrauch guckte Lukas Cichos aus und versenkte einen berechtigten Strafstoß im linken Eck. Der FCM war auch in den folgenden Minuten noch gedanklich in der Kabine. So verfehlte Weihrauch nach einer Ecke per Kopf nur knapp das FCM
Gehäuse (62. Minute). 

Nach zahlreichen Angriffen, bei denen der finale Pass auf beiden Seiten nicht beim Adressat ankam, dauerte es bis zur 77. Minute, bis die Messe endgültig gelesen war. Ein Kreveser Fehler im Spielaufbau brachte den Ball zum eingewechselten Christian Beck, der mit viel Übersicht Manuel Farrona-Pulido bediente (1:4).

In der 85. Minute zeigte Malone wieder einen seiner unfassbar weiten Einwürfe, die für den Club möglicherweise im Ligabetrieb noch zu einer Spezialwaffe werden. Manch einer kann so weit und hart nicht mal mit dem Fuß flanken. Die daraus resultierende Ecke brachte nichts ein, sodass  Schiri Damke kurze Zeit später pünktlich abpfiff.

Härtel wird vom Gesehenen nicht begeistert gewesen sein. Zu unkonzentriert trug der Club seine Angriffsbemühungen vor. Allerdings kämpften die schwarz-gelben Kreveser so, als ginge es um ihr Leben.

Will man den FCM-Lieblingsgegner am nächsten Sonntag bezwingen, muss eine deutliche Steigerung her. Insbesondere die Härtel bekannten Club Baustellen - wie Abwehrverhalten bei schnellem Umschaltspiel des Gegners oder die in der dritten Liga abhanden gekommene Stärke bei offensiven als auch defensiven
Standardsituationen - konnten beim heutigen Spiel nicht unter Wettkampfbedingungen „trainiert“ werden. 

Einmal Blau-Weiß - immer Blau-Weiß!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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