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`Der größte Druck ist, keinen Druck zu haben`

von Nicole Otremba | 15.04.16 - 16:55 Uhr

"Der größte Druck ist, keinen Druck zu haben" (Arsène Wenger)

Bingo. Besser könnte man das nicht ausdrücken. Seitdem die magischen 45 Punkte eingefahren wurden, ist der Druck zwar raus, aber irgendwie allgegenwärtig. Wenn nicht sogar stärker, als vorher. Es wird viel diskutiert über das WARUM und noch mehr über das WIE. Doch vergessen dürfen wir alle nicht, daß genau diese Mannschaft einen Traum wahrgemacht hat und sogar (überraschenderweise) an einem noch größeren Traum glauben ließ. Ganz oben in der Tabelle war die Sehnsucht nach der 2.LIga greifbar nah. Ernüchternd nun die drei Niederlagen in Folge und der Auswärtspunkt in Wiesbaden hoffentlich ein Wendepunkt, denn Dresden kommt.

"Wenn der Kopf richtig funktioniert, dann ist er das dritte Bein" (Christoph Daum)

Motivation. Wille. Einsatzbereitschaft. Wille. Wille. Wille..... WOLLEN ... Das ist das Zauberwort. Der Wille versetzt Berge und soll auch für Dresden zu einem Stolperstein in der MDCC-Arena werden. 2.000 Dresdener wollen hier eine Aufstiegsparty feiern. Da haben die Magdeburger aber gehörig was dagegen. Aufstiegsparty? Nicht mit uns. Die Spieler von Jens Härtel werden sich ordentlich reinhängen, um den Dynamos die Suppe zu versalzen.

"Wenn du nichts triffst, dann bist du überzeugt davon, dass du nichts triffst. Und dann triffst du wirklich nichts" (Christoph Daum)

Naja ... Das wollen wir natürlich nicht. Der Kopf muss am Samstag einfach funktionieren, dann tun es die Beine von ganz alleine. Dann geht auch wieder der Ball ins Tor. Egal, ob per Kopf oder mit dem Fuß. Wir müssen überzeugt davon sein, daß wir treffen. Viel zu lange warten wir auf DEN Torjubel. Die Freude, das in den Armen liegen, das Lachen, das Brüllen, das Springen, das Miteinander auf der Tribüne und auf dem Rasen. Kollektiver Jubel und einen Torschützen, der die Hände in die Luft reckt, nach oben schaut und in sich vollste Zufriedenheit verspürt. DAS wollen wir sehen und DAS werden wir sehen.

Wir müssen nur wollen. Wir müssen daran glauben. Wir müssen der Mannschaft zeigen, daß wir vollkommen hinten ihnen stehen. 

Arsène Wenger sagte mal über seinen Trainerkollegen Sir Alex Ferguson "Seine Schwachstelle ist, dass er glaubt, er hätte keine". Genau. Dresden kommt mit breiter Brust nach Magdeburg, will hier feiern, sieht sich als Favorit. Herr Härtel hat sich akribisch auf das Spiel vorbereitet, er will und wird die Schwachstelle finden. Dafür hat er gegen Wiesbaden David Kinsombi und Sebastian Ernst geschont, damit sie sich vollkommen auskurieren können. Leider warf die Verletzung David Kinsombi wieder zurück und er wird nicht gegen den Tabellenführer auflaufen können. Dagegen sieht es bei Sebastian Ernst wieder gut aus. Aber auch die anderen Spieler werden alles geben und das Spiel gewinnen wollen.

Wir könnten noch lange über das Duell schreiben ... eigentlich zählt doch immer nur EINES ..... EINFACH NUR 3 PUNKTE!!!

Schließen möchte ich dieses Mal mit Jürgen Klinsmann, der Folgendes philosophisches sagte:

Ein Bäcker kann nicht von dem Brot leben, das er gestern gebacken hat. Und ein Fußballer kann nicht von seinem letzten Spiel leben. Es geht immer um hier und jetzt.

In diesem Sinne. Sport Frei! 

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