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AUS im Pokal durch Elfmeterschiessen - Magdeburg brachte Frankfurt an seine Grenzen

von Nicole Otremba | 21.08.16 - 19:00 Uhr

Es ist wieder Zeit für den DFB-Pokal. In der Saison 2014/2015 durften wir schon einmal schöne Pokalluft hier schnuppern, als Augsburg und Leverkusen zu Gast in Magdeburg waren. Ob es dem 1. FC Magdeburg in diesem Jahrwieder gelingen kann, für eine Überraschung zu sorgen? Heiss waren die Jungs. Das Stadion auch.

Möge das Spiel beginnen ...

Mit einer schönen Choreo zu Beginn des Spiels konnte das Fussballfest losgehen. Mit dem Spruchband "Standhaft wie Mauerwerk im Sturm - Peitscht die Blau-Weisse Wand dich nach vorn" wurden blau-weisse Trikots in die Luft gestreckt, die danach sofort angezogen wurden. Dadurch erstrahlte der Block U in einem Einheitsdress. Stimmungsmässig war von der ersten Sekunde an alles in Magdeburger Hand. Spielerisch tasteten sich beide Teams ersteinmal ab.

Frühes Gegentor peitschte den Club nach vorne

Magdeburg stand hinten mit einer Fünfer-Abwehrreihe und die Frankfurter lauerten und versuchten diesen Riegel zu brechen. Leider kam dann ein blödes Gegentor in der 7. Minute, als Christopher Handke ausrutschte und Steffen Puttkammer dann auch nicht rechtzeitig an den Ball kam und Branimir Hrgota so frei zum Einschuß kam. Zingerle konnte nichts machen. Nun liefen die Magdeburger dem Rückstand hinterher und machten ihre Sache richtig gut. Allein das Tor fehlte. Mehrere Grosschancen fanden leider nicht den Weg ins Tor. Zuerst sauste ein Schuss von Brandt haarscharf über die Latte und dann vergab Manuel Farrona Pulido mehrere Möglichkeiten, hier den Ausgleich zu erreichen.

Der Magdeburger Wechselgesang im Stadion puschte die Jungs immer weiter nach vorne und sie rannten das Feld hoch-und runter. Immer mit Blick auf den Ball, den sie so schnell wie möglich erobern wollten, um dann in den Konter zu gehen. Doch einige Schiedsrichterentscheidungen waren nicht ganz so nach dem Geschmack der blau-weißen Jungs. 

Magdeburg spielte Frankfurt an die Wand

Nach der Pause hatte weiterhin der 1.FC Magdeburg das Heft in der Hand und drückte auf den Ausgleich. Doch dann folgte in der 47. Minute eine der unschönsten Szene im Fussball überhaupt. Spielunterbrechung durch fliegende Raketen und Böller aus dem Gästeblock. Einige Magdeburger Anhänger ließen sich provozieren und wollten den gegnerischen Block stürmen. Die Polizei unterband das Unterfangen und nach knapp 11 Minuten ging das Spiel weiter. 

Umjubelter und verdienter Ausgleich nach Spielunterbrechung

Es folgten wieder Chancen über Chancen für Blau-Weiß. Und dann wurden alle Fans mit einem der schönsten Freistöße überhaupt belohnt. Nico Hammann trat in der 76. Minute zum Freistoß an und haute den Ball unhaltbar in die Maschen. Ausgleich und das Stadion stand Kopf. Ging hier noch was? Ja. Leider vergab Beck kurz vor Schluß den Siegtreffer, als er schon durch war und dann in den Frankfurter Torwart Hradecky seinen Meister fand. Somit ging es in die Verlängerung. 30 Minuten Fussball der taktischen Art folgten und es endete wieder in einem undankbaren Elfmeterschiessen.

Elfmeterschiessen - ein undankbares Unterfangen

Bereits zu Beginn vergaben zwei Magdeburger und Frankfurt wähnte sich schnell auf der Siegerstrasse. Doch Leopold Zingerle unterstrich seine tolle Leistung und parierte zwei Frankfurter Schüsse und hielt alles wieder offen. Doch die Nerven versagten erneut bei unserem Schützen und somit gewann Eintracht Frankfurt das Spiel und zieht (leider unverdient) in die zweite Runde des DFB-Pokals ein.

Fazit

Schockstarre im Stadion. Ratlosigkeit auf den Rängen. Ein enttäuschter Trainer auf der Pressekonferenz. 

Wir waren die bessere Mannschaft und hatten den Fussballgott nicht auf unserer Seite. Drei andere Herren hatten zudem auch ihren kleinen Anteil daran. Nicht gegebene Elfmeter führten zu Frust und Ratlosigkeit.

Was bleibt uns? Die Liga und die werden wir weiterhin rocken. Bedingungslose Unterstützung von Block U für die Liga und den Landespokal. 

Wir greifen wieder an. Keine Frage. Fussballdeutschland braucht uns doch ... irgendwie .... oder nicht?

Sport Frei.

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