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Auswärtssieg - Beckus Doppelpack sichert drei Punkte!

von Christian Stolze | 22.04.16 - 19:57 Uhr
Münster - Vor 8.140 Zuschauern (bisheriger Saisonschnitt: 7.121) schlägt der Club den SC Preußen Münster mit 2:1 in einer temporeichen Partie mit vielen Torraumszenen. Christian Beck sorgt mit einem wuchtigen Kopfball nach einer Ecke kurz vor dem Abpfiff für die Entscheidung und beschert dem FCM den ersten Auswärtsdreier seit dem Sieg Ende Januar in Halle.

 

Härtel setzt wieder auf 3-5-2

Beim System, welches Jens Härtel gegen Dresden bereits spielen ließ, änderte sich nichts - 3-5-2, nur Marius Sowislo als zweiter Spitze neben Beck war dann doch eine Überraschung. In die Mannschaft sind Kinsombi, Chahed und Ernst für Butzen, Puttkammer und Pulido rotiert.
Die erste Möglichkeit des Spiels hatte Münsters Reichwein, der eine Direktabnahme aus 13 Metern in der 7. Minute knapp neben den Pfosten setzte. In der Folge leistete sich Münster viele Fehler im Spielaufbau - so auch in der 16. Minute als Niemeyer das Spielgerät tief in der Münsteraner Hälfte erobern konnte und sofort auf Beck weiterleitete. Sein Schuss aus 17 Metern ging an den Innenpfosten und von dort ins Tor; Beckus 17 Saisontreffer. 

Kapitän Sowislo flankte nach 28 Zeigerumdrehungen auf Ernst - der Kopfball ging aber zentral auf den Kasten und Lomb im Preußen-Gehäuse hatte kein Problem. In den letzen Minuten vor dem Pausengong übernahm dann Münster das Kommando und kam vor allem per Ecken zu guten Gelegenheiten. Vergab Laprovette noch knapp (39.), stand kurz darauf Schweers ebenfalls nach einer Ecke goldrichtig und nickte zum Ausgleich ein.

FCM mit viel Schwung aus der Kabine

Beck sorgte mit seinen Saisontoren 17 und 18 für den Sieg
Beck sorgte mit seinen Saisontoren 17 und 18 für den Sieg
Die ersten Minuten nach der Pause gehörten dann wieder dem FCM - Chahed per Volleyabnahme (47.) und Beck per Kopf (50.) verpassten jeweils knapp die erneute FCM - Führung. Dann wurde Münster wieder stärker. Nach einer Flanke des besten Münsteraners Philipp Hoffmann säbelte aus aussichtsreicher Reichwein über den Ball (57.). Ein ähnliches Missgeschick unterlief kurz darauf Altiparmak, ebenfalls völlig frei stehend. Da Schiedsrichter Frank Willenborg Hoffmann nach einer Puttkammer Abwehraktion den Elferpfiff verwehrte (75.), war es dann Christian Beck mit seinem zweiten Treffer des abends vorbehalten, das Spiel zu entscheiden. Kurz vor dem Abpfiff wuchtete er eine Hammann-Ecke per Kopf in die Maschen. 
Am kommenden Mittwoch geht es für unseren Club um den Einzug in das Landespokalfinale gegen den FSV Barleben, bevor am darauffolgenden Sonnabend die SG Sonnenhof Großaspach im HKS gastiert.

Horst Steffen (Münster):

„Glückwunsch an Magdeburg – ich hatte das Gefühl, dass es relativ ausgeglichen war und wir schon ein sehr intensives Spiel gesehen haben. Durch einen groben Fehler haben wir uns dann selber in Rückstand gebracht. Das gibt dem Gegner dann natürlich mehr Mut. In unserer Drangphase vor der Halbzeit ist dann der Ausgleich gefallen. In der zweiten Halbzeit haben beide Mannschaften auf Sieg gespielt. Dann hat der Druck von Magdeburg auch immer wieder zugenommen, aber auch wir hatten unsere Chancen. Magdeburg hat uns immer wieder vor Probleme gestellt und gute Angriffe gefahren. Sie hatten dann eben einen Tick mehr vom Spiel und haben dann wohl das Spiel auch verdient gewonnen. Magdeburg war in der zweiten Halbzeit drauf und dran das entscheidende Tor zu machen und wir hatten immer nur so kleine Situationen. Dementsprechend geht der Sieg dann im Nachhinein in Ordnung für Magdeburg."


Jens Härtel (Magdeburg):

„Wir haben uns vorgenommen den Schwung aus dem Dresden-Spiel mitzunehmen – das Positive unbedingt zu behalten und auch hier mutig aufzutreten. Dies ist meiner Mannschaft sehr gut gelungen und wir haben für unsere Verhältnisse ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht, ne Menge Chancen gehabt, viel Balleroberungen eingeleitet und Münster zu Fehlern gezwungen. Wir sind zunächst verdient in Führung gegangen und in den letzten 10 Minuten vor der Pause hat Münster dann schon etwas mehr Druck gemacht und wir haben zwangsläufig den Ausgleich durch den zweiten Eckball nacheinander bekommen. In der zweiten Halbzeit wollten wir weiter aktiv spielen und hatten wieder eine Reihe von Möglichkeiten. Den Sieg haben wir uns heute erarbeitet, gerade nach den letzten Wochen bei denen es oft gegen uns lief. Heute hatten wir das glücklichere Ende.“

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