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Einer für ALLE - ALLE für EInen - Der Club rockt die Bremer Brücke

von Sportfotos-MD | 13.10.17 - 21:11 Uhr
Cactus Reisebüro

Mit dem Vorbericht "Der Kampf an der Bremer Brücke geht in die 3. Runde - Kann der Club die Siegesserie fortsetzen" haben wir alle Hoffnungen gehabt, dass man auch an einem Freitagabend die Qualität der Mannschaft auf dem Rasen sieht.

Wir wurden nicht enttäuscht. Die Anhänger wurden nicht enttäuscht und auch der Trainer kann im Großen und Ganzen zufrieden mit seinen Jungs sein. Der Einzige, der nun in sich gehen muss, ist der Gegner. Doch das ist heute Abend nicht unser Thema.

Kampf, Kampf und nochmal Kampf

Bereits kurz nach dem Anpfiff sah der augenscheinlich grüne Rasen bereits völlig zerfurcht aus. Riesige Erdballen wurden aufgeworfen und der Ball hoppelte eher, als dass er locker lief. Das brachte auch unser Team etwas in Schwierigkeiten. Die Abwehr konnte nur im Sinne "Einer für Alle und Alle für Einen" agieren. So hauten sie anfangs den Ball erstmal blind aus der Gefahrenzone, ehe man langsam die Oberhand bekam. 

Das dauerte keine 10 Minuten, da hatte sich der Club auf das schwere und tiefe Geläuf eingestellt. Statt Flachpassspiel folgten nun viele halbhohe Bälle und längere Flanken. Eine Viererkette sicherte hinten alles ab und die taktische Formation des 4-3-3 hatte nun mehr vom Spiel. So jagte Philip Türpitz sogleich den Ball knapp über das Tor, nachdem er von Björn Rother super bedient wurde (9.). Danach versucht es Dennis Erdmann mit einem langen Ball in den Strafraum, der jedoch keinen Abnehmer findet.

Zwei Tore zur frühen Führung

BR
Björn Rother tunnelt Gersbeck zum 0:1.
Es lief besser und es folgte ein schnelles Tor. Ein Standard leitete dieses in der 14. MInute ein, als Nico Hammann einen Freistoß zu Tobias Schwede bringt, der den Ball an Björn Rother ablegt und dieser sich selbst so gut mit dem Ball abschirmt, so dass er folglich frei vor Marius Gersbeck auftauchte und den Ball versenkte. Das Stadion war plötzlich ruhig, der Gästeblock konnte es auch kaum glauben, war man doch noch mit dem Einklatschen beschäftigt. Doch der Jubel kannte keine Grenzen.

Bei den Osnabrückern folgten lange Gesichter und lange verzwifelte Bälle nach vorne. Der Club machte mehr Druck und als Christopher Handke eine Flanke kurze Flanke in den Strafraum spielen wollte, stoppte Emmanuel Iyoha den Ball unabsichtlich mit der Hand und Schiedsrichter Martin Petersen zeigte auf den Elfmeterpunkt. Kurzes Innehalten und Philip Türpitz trat an und versenkte den Ball gezielt ins linke Toreck. So stand es bereits nach 22 Minuten 2:0 und der Gästeblock skandierte frühzeitig "Auswärtssieg".

Verletzungssorgen zur zweiten Halbzeit

Das kampfbetonte Spiel ging bis zur Pause so weiter und hätte uns fast zwei Spieler "gekostet", denn nach einem Zusammenprall deutete Tobias Schwede schon frühzeitig einen Wechsel an. Die Schulter machte Probleme, wo er unglücklicherweise drauffiel. Kurz vor dem Pausenpfiff blieb auch noch Nico Hammann im Rasen stecken, knickte um und blieb länger liegen. Da der Gegner jedoch weiter auf unser Tor spielte, erhitzten sich die Emotionen auch nach dem Pausenpfiff und Dennis Erdmann kassierte auf dem Gang in die Kabine die gelbe Karte.

DE
Erdmann war überall auf dem Platz zu finden.
Hammann konnte allerdings doch weiterspielen und hielt sogar das komplette Spiel durch. Soviel sei vorwegzunehmen. Schwede wurde von Felix Lohkemper ersetzt, der auch in der zweiten Halbzeit ordentlich Akzente setzte. Die Osnabrücker wollten allerdings mehr und gingen motiviert in die letzten 45 Minuten. Es folgte ein minutenlanges Abwehrbollwerk. Interimstrainer Daniel Thioune wechselte gezielt ein und brachte mit Marcos Alvarez einen guten offensiven Spieler, der auch gleich nach vorne stürmte. Doch er hatte mit Nico Hammann und Dennis Erdmann gleich zwei Gegenspieler, die keine Lust hatten ein Gegentor zu kassieren.

AUSWÄRTSSIEG!

Die Sturm- und Drangphase des VfL Osnabrück endete dann knapp 10 Minuten vor dem Ende. Der Club bekam wieder mehr Raum und das nutzten die Spieler auch. Nach einem Handspiel von Adam Susac versuchte Nico Hammann den Ball von der Strafraumgrenze ins Tor zu schiessen, dieser blieb jedoch in der Mauer hängen (81.). Kurz darauf bekommt Christian Beck den Ball im vollen Lauf zugespielt, kann diesen aber nicht ins Tor drücken (83.). Kurz darauf findet seine Bogenlampe nach einem Butzeneinwurf auch nicht den Weg ins Tor, sondern ging knapp am Pfosten vorbei (87.).

Am Ende war es ein verdienter Kampfsieg, wo sich der Club vor allem als geschlossenes Team gezeigt und für den Sieg gekämpft hatte. An diesem Freitagabend fahren die Spieler als Spitzenreiter zurück an die Elbe.

Sieger des Spiels war eigentlich die komplette Mannschaft, doch Björn Rother mit seinem Treffer und Dennis Erdmann als Spieler der irgendwie überall auf dem Feld war, muss man heute hervorheben. Das war einfach nur der Wahnsinn!

Nach diesem Spiel geht es mit Vorfreude in das nächste Heimspiel gegen Unterhaching.

Sport Frei! 

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