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4.000 Clubfans rocken das Weserstadion - Späte Treffer bringen Auswärtssieg

von Nicole Otremba | 17.02.18 - 20:30 Uhr
Cactus Reisebüro

Was soll man dazu noch sagen?

Auswärtssieg!!!! 4.000 verrückte Magdeburger Fans rockten das Weserstadion. Und der Club zahlte es ihm zurück und gewann in einem spannenden Spiel mit 3:1. Doch lange war nicht klar, wer als Sieger vom Platz geht, bzw ob es bei einem Unentschieden bleibt.

Schnelles Führungstor

Die mitgereisten Fans machten orgendlich Stimmung, da ging Tobias Schwede mutig in den Strafraum und wurde rüde von den Beinen geholt. Der fällige Elfmeter verwandelte Philip Türpitz eiskalt (5.). Das Pressing ging weiter und die blau-weiße Mannschaft war spielbestimmend. Doch dann gaben wir den Bremern mehr Raum und die kamen dadurch besser ins Spiel. 

Technisch war das Spiel gut anzusehen. Flaches Passspiel statt hohe und weite Bälle. Doch viele Fehlpässe brachten die U23 nach vorne und wir standen tief hinten drin. Der Oberrang mit unseren 4.000 mitgereisten Fans wackelte unter den Hüpfeinlagen. Schwede war richtig gut drauf und gingnoch vor der Halbzeit mit Wucht nach vorne. Mit dem Ball tankte er sich durch die Reihen und gab zu Christian Beck, der quer durch den Strafraum, an Torhüter Eric Oelschlägel vorbeiflankte. Doch da wurde der Ball geklärt. Das wäre ein schöner Treffer gewesen.

Fragwürdiger Elfmeter 

Doch in der 30.Minute dann der Ausgleich. Wieder ein Elfmeter. Dieses Mal für Bremen. Doch dieser war sehr zweifelhaft. Christopher Handke spitzelte den Ball im Strafraum Ousman Manneh vom Fuß, doch Schiedsrichter Schütz zeigte sofort auf den Punkt. Unberechtigt. Marc-Andre Kruska verwandelte zum 1:1 (30.). Ausgleich kurz vor dem Pausentee. In der 44.Minute dann eine Glanzparade von Jan Glinker. Johannes Eggestein taucht völlig frei vor Glinker auf und dieser klärt mit dem Fuß zur Seite. 

Zwei Elfmeter in Halbzeit EINS - Zwei richtige Tore in Halbzeit ZWEI

In der zweiten Hälfte gaben zuerst die Fans richtig Gas. Auf dem Rasen kam Nico Hammann für Steffen Schäfer und der Club versuchte nach vorne zu spielen. Trainer Jens Härtel schaute immer und immer wieder auf die Uhr. Doch richtige 100%ige Chancen gab es auf beiden Seiten nicht. 

Dann schrie der Gästeblock in der 64.min laut "HAND". Doch der Schiedsrichter ließ weiterspielen und seitdem wurden auch die Schiedsrichterentscheidungen sehr oft angezweifelt. Bilder zeigten, dass es wohl ein Handspiel war. Auf dem Platz folgte dann ein Foulspiel nach dem Nächsten und auch dort heizte sich die Stimmung weiter auf. Der Club merkte, dass hier mehr kommen musste. Der Trainer forderte dies ununterbrochen und die Fans gaben Gas.

Nachdem dann nur noch 10 Minuten auf der Uhr standen, haben die Ersten schon darüber nachgedacht, wie es wohl ist, mit einem Unentschieden nach Hause zu fahren. Doch dann gaben beide Teams noch mal ein paar Prozent mehr. Bremen drückte, in unserem Strafraum war aber Schluß, bzw rauschte der Ball durch diesen, ohne das das Gegentor erzielt wurde (85.). 

Es folgten dann die letzten Minuten und die gehörten allein dem 1.FC Magdeburg. In der 88. Minute bekam Nils Butzen den Ball von Tobias Schwede serviert und der haut diesen ins Netz. Komplettes Ausrasten auf den Rängen, auf der Trainerbank und auf dem Rasen. Nils Butzen traf seit 2015 zum ersten Mal wieder für den Club und markierte ein enorm wichtiges Tor an diesem Tag. 

Danach hieß es nur ... HALTEN. Angriffe wurden abgewehrt und dann war es Michel Niemeyer, der für Tobias Schwede vorlegte und dieser in der 93.Minute zum 3:1 Endstand erhöhte. Mit der Jubeltraube war auch Schluß und der Schiedsrichter pfiff die Partie ab.

AUSWÄRTSSIEG

Die komplette Auswechselbank rannte quer über den Platz und alle jubelten. Der "Oberrang" im Weserstadion war am Kochen und feiern. Die mitgereisten Gästefans sangen und sangen. Sogar auf der Tribüne sprangen viele Clubfans auf und lagen sich in den Armen. Drei enorm wichtige Punkte konnten mitgenommen werden und das in einem tollen Stadion.

Tobias Schwede war heute dann auch irgendwie der "Mann" des Tages. Der Ex-Bremer holte den Elfmeter heraus, legte für Nils Butzen vor und machte dann zum krönenden Abschluß noch ein Tor selbst. Respekt.

Damit wollen wir auch schließen (und weitergrinsen)

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