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Niederlage bei Hansa - FCM lässt klarste Chancen an der Küste ungenutzt

von sportfotos-MD | 24.02.18 - 16:59 Uhr
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Im ausverkauften Ostseestadion unterliegt Blau-Weiß dem FC Hansa mit 1:0 durch ein Tor von Bryan Henning. Hansa dominierte den ersten Durchgang und war aggressiver weshalb die Führung zur Pause in Ordnung ging. Ein ganz anderes Spiel erlebten die 23.000 Zuschauer dann nach dem Seitenwechsel. Leider vergaben der eingewechselte Düker und Sowislo beste Möglichkeiten zum Ausgleich, so dass die Härtel-Truppe mit leeren Händen in die Börde zurückkehrt.

Beide Trainer waren zum Umstellen gezwungen. Dotchev musste den am Knie verletzten Hilßner ersetzen dessen Position Holthaus einnahm. Härtel brachte für den gesperrten Björn Rother Dennis Erdmann. Für Schäfer und Düker spielten Sowislo sowie Niemeyer.

Der Club kam nach fünf Zeigerumdrehungen erstmals richtig gefährlich vor die Hansa-Hütte. Niemeyer bediente aus dem Halbfeld Beck an der Strafraumgrenze. Seine Weiterleitung donnerte Schwede an das linke Dreiangel. Je länger die erste Halbzeit andauerte, desto besser fand Rostock in die Partie. Nach einigen halbgaren Möglichkeiten für die Jungs von der Küste, war es Bryan Henning der in der 28. Minute die zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Führung per Flachschuss erzielte. Der Club erholte sich umgehend vom Rückstand und hatte durch Weil in der Nachspielzeit der ersten 45 Minuten den ersten Riesen zum Ausgleich. 

Türpitz und Beck verfehlen per Kopf und per Freistoß kurz nach Wiederanpfiff das Blaswich-Gehäuse. Nach 54 gespielten Minuten musste Beck nach einem Pressschlag runter. Sowislo spielte nun im Sturm und Düker (für Beck) dahinter. Kurz nach seiner Einwechselung stand Düker bereits im Mittelpunkt als er am leider glänzend aufgelegten Blaswich scheiterte. In dieser Phase war es ein völlig offenes Spiel. Blau-Weiß hatte den Ausgleich mehr als verdient aber auch Hansa hätte die Führung durchaus durch Evseev (67. / 70.) ausbauen können. Nur zwei Minuten später setzte Sowislo einen Schlenzer aus 14 Metern in die rechte Ecke - wieder war der Hansa Schlussmann zur Stelle. Blau-Weiß zeigte ein ganz anderes Gesicht im Vergleich zur ersten Halbzeit. Man war agressiver und kaufte nun den Hanseten ihrerseits den Schneid ab. Da aber Türpitz (79.), Düker (frei vor Blaswich / 81.) und Erdmann in der Nachspielzeit ihre Chancen nicht nutzen konnten, rettete Rostock die knappe Führung über die Ziellinie. Am nächsten Sonnabend kommt der FSV Zwickau in das heimische HKS.

Sport frei.

Die Stimmen der Trainer:

Jens Härtel (Magdeburg):

„Glückwunsch an Hansa – sie haben ein hochemotionales und intensives Spiel mit 1:0 gewonnen. Aufgrund der ersten Halbzeit in der Hansa deutliche Vorteile hatte, war die Führung auch verdient. Wir hatten die erste Chance der Partie mit dem Aluminiumtreffer, aber dann war Hansa einfach griffiger in den Zweikämpfen. Im Gegenpressing haben wir viele Bälle verloren und sind schwer aus unserer Hälfte herausgekommen. Gegen Ende der ersten Halbzeit konnten wir uns ein bisschen befreien und hatte kurz vor der Pause auch nach einem Standard eine gute Ausgleichsmöglichkeit. In der zweiten Halbzeit haben wir die Uhr zurückgestellt und ich habe die Mannschaft daran erinnert, dass sie hier mehr zeigen kann. Leider hat sich die Mannschaft nicht belohnt. Wir hatten klare Chancen – wenn wir eine davon machen, nehmen wir mindestens einen Punkt mit. Hansa hat sich dann hinten reingestellt und auf Konter gelauert. Sie hatten durchaus auch das zweite Tor machen können." 

Pavel Dotchev (Rostock):

„Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. In der ersten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft auf dem Platz. Wir haben defensiv gut gestanden und nach vorn gut kombiniert, obwohl die Bedingungen heute nicht optimal waren.Meine Jungs hatten den Mut auch unter Bedrängnis Fußball zu spielen. Wir sind verdient in Führung gegangen. Für die Zuschauer war es wahrscheinlich nicht so attraktiv, weil beide Mannschaften sehr taktisch gespielt haben. In der zweiten Halbzeit waren wir offensiv nicht mehr so aktiv und konnten Magdeburg nicht mehr von unserem Tor fernhalten. Der Druck wurde immer größer – zum Glück hat Jannis Blaswich heute einen guten Tag gehabt. Wir haben es dann über die Zeit gebracht. Ich bin sehr glücklich, dass wir gegen eine Spitzenmannschaft den Sieg geholt haben."

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