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Die Kogge schippert zurück - Der Fels in der Brandung hat gesiegt

von Nicole Otremba | 09.09.17 - 20:50 Uhr
Cactus Reisebüro

FAKT IST: Der CLUB HAT GEWONNEN!

Dies möchten wir von Beginn an festhalten, bevor wir das Spiel noch etwas aufarbeiten werden. 

FAKT IST: Die FANS waren wieder ERSTKLASSIG!

Dies müssen wir gleich mal klarstellen, bevor wir näher darauf eingehen.

FAKT IST: Die CHOREO sucht SEINESGLEICHEN!

Das muss erwähnt werden, bevor wir euch sagen warum.

FAKT IST ... UNSER CLUB IST UNBESIEGBAR!

Und damit gehen wir mal in die Spielanalyse. Das Grinsen in unserem Gesicht ist kaum wegzudenken. 20.817 Zuschauer, darunter ca 2.000 Rostocker Gästefans sahen eine schöne Drittligapartie mit richtig guter Stimmung auf den Rängen. Vor allem blieb es aber auch ruhig. Block U hatte zu Beginn der Partie dann eine Choreo vorbereitet, die nach Spielbeginn gezeigt wurde. Der komplette Block war in blau-weiß gehüllt und zeigte die Grossbuchstaben "CLUB", dann wurden die Papierstücke umgedreht und es folgten die vier Buchstaben "FANS". Unten war ein Banner mit den Worten "Und wenn unsere Chöre laut erklingen - dann sind wir die Grössten der Welt".

Choreo-Nebel-Gesänge

Danach wurde das Stadion erstmal in dichten Nebel verhüllt. Viele rote Leuchten wurden entzündet und zogen eine kurze Spielunterbrechung mit sich. Schiedsrichter Robert Hartmann ließ dann aber sofort weiterspielen. Der Club war anfangs dieses Mal nicht so präsent wie in anderen Partien, doch ließen die Abwehrspieler hinten auch nichts groß zu. Richard Weil, der für den verletzten Felix Schiller in der Anfangself stand, löste jedes Problem in der Innenverteidigung souverän. Vorne erspielten sich Christian Beck und Philip Türpitz auch gute Chancen. Letzterer scheiterte sogar freistehend vor Janis Blaswich und hätte den Club früh in Führung bringen können. Dann scheiterte Björn Rother mit einem Kopfball, der knapp über der Latte auf dem Tornetz landete. Christian Beck wurde zudem vom Gegenspieler im Strafraum gezogen, doch der Pfiff blieb erneut aus.

Der FCM spielte und traf spät in Hälfte EINS

Der Ball wollte einfach nicht ins Tor. So kam dann auch Hansa Rostock zu ihren Möglichkeiten, die aber nicht den Weg ins Tor fanden. Ein Rückstand wäre von Spielbeginn an auch völlig unverdient gewesen, denn Magdeburg war die spielbestimmendere Mannschaft. So sang das komplette Stadion die erste Halbzeit lang, feuerte ihr Team ordentlich an und hatte weiterhin die leise Hoffnung, dass es noch klappen könnte. Als alle doch schon gedanklich in der Pause waren, gab Rostocks Owusu den Ball wieder auf die Außenbahn und der Gang in Richtung FCM-Tor lief. Unsere Abwehr stand aber sicher. Plötzlich lief ein Konter für uns und der Ball zu Philip Türpitz, der von Michel Niemeyer diesen freistehend bekam. Dann lief Türpitz auf Blaswich zu und zog ab. Der Ball wurde förmlich unter die Latte gehämmert. Er war drin und der Club führte in der 43, Minute mit 1:0.

Rückzug in der 2. Halbzeit

Mit dieser knappen Führung ging es in die Pause. Zum Wiederanpfiff ließ Trainer Jens Härtel den bereits mit gelb verwarnten Björn Rother unten und brachte Kapitän Marius Sowislo. Doch das Spiel änderte sich. Magdeburg stand tief in der eigenen Hälfte, reagierte meist nur, statt agierend einzugreifen. Sie lauerten auf Konter, die auch punktuell kamen, aber das weitere Tor fehlte. Somit hatte Rostock die Hoffnung, den Rückstand aufzuholen. Doch richtige Torchancen spielten sie dennoch nicht heraus.

Ausrasten nach dem zweiten Treffer

Da ab der 60.Minute meist ein weiterer Wechsel beim Club folgte, wurde Felix Lohkemper herangerufen. Er kam für den glücklosen und platt wirkenden Tobias Schwede und sollte sich gleich in die Schlagzeilen spielen. Ein Freistoß von der linken Strafraumgrenze wurde zum Tor gebracht, Torhüter Blaswich faustete den Ball aus dem Strafraum und dann kam Felix Lohkemper aus dem Mittelfeld angerannt und zog mit Schmackes ab. Der Ball schlug hinter Blaswich im Tor ein und das Netz wackelte gefühlt noch Minuten weiter. Das 2:0 in der 68. Minute war wichtig und befreiend. Das Stadion war am Ausrasten und die Stimmung trug die Spieler weiter über den Platz.

Souveräner Sieg und DREI weitere Punkte

Danach stand der Club wieder hinten drin, aber gefährlich wurde es nicht. Die Minuten rannen dahin, das Grinsen wurde immer breiter und als der Abpfiff ertönte, waren die 3 Punkte sicher und das Wochenende gerettet. 

FAKT IST: SIEG. SIEG. SIEG

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