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Viel Aufwand, leider wenig Ertrag - Club unterliegt Mainz

von Christian Stolze | 04.03.17 - 16:11 Uhr
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Der Club verliert nach einer Partie mit viel eigenem Ballbesitz aber ohne große Torchancen mit 1:2 gegen den Nachwuchs des FSV Mainz 05. Magdeburg-Schreck Aaron Seydel brachte Mainz in der 8. Minute in Führung. Tobias Schwede besorgte noch in der ersten Halbzeit nach tollem Zuspiel von Marius Sowislo den Ausgleich. Der bundesligaerfahrene Mainzer Nicky Zimling erzielte mit einem fulminanten Sonntagsschuss den Endstand (54.).

MS
Sowislo bereitete mit einem sensationellen Pass den Ausgleich vor.
Jens Härtel brachte Michel Niemeyer für den erkrankten Florian Kath. Sein Mainzer Trainerkollege Sandro Schwarz ersetzte den gesperrten Bolugan, Mörschel sowie Häusl und brachte dafür Rossmann, Hack und Costly. Gleich nach Anpfiff hielt das Stadion den Atem an, als Weil das Spielgerät zu Zingerle köpfen wollte, der aber schon zur Rettungstat aus seinem Strafraum geeilt war - ging gerade noch gut. Blau-Weiß machte dann viel Druck und hatte bereits nach 5 Minuten drei Ecken. Kurz darauf kombinierten sich Butzen und Chahed per Doppelpass in den Mainzer Strafraum - Butzens Flachschuss wurde von Watkowiak im Mainzer Tor entschärft. Im direkten Gegenzug machte Aaron Seydel, der Mainz bereits im Hinspiel zum Sieg schoss, mit einem Vollspanngeschoss aus 9 Metern die Führung für den FSV. In der Folge gab es viel Leerlauf auf beiden Seiten. Erst in der 35. Minute wurde es wieder richtig gefährlich: Hammann schlug einen feinen 30 Meter Pass auf Sowislo an die Strafraumgrenze, der den Ball zum gestarteten Schwede weiterleitete. Völlig cool verzögerte Schwede den Abschluss bis Watkowiak schon auf dem Rasen lag und sich von Schwede überchippen ließ.

Nach der Pause die nächste Schock: Hammann klärte per Kopf genau vor der Füße des ehemaligen dänischen Nationalspielers Niki Zimling, der das Spielgerät prallen ließ und dann mit Anlauf und Urgewalt aus 30 Metern abzog - eine Bude Marke Traumtor. Der Club lag wieder zurück und Mainz verteidigte weiter vielbeinig. Unsere blau-weißen Jungs rannten an. Aber auch aus dem Power-Play heraus konnten keine klaren Tormöglichkeiten herausgespielt werden. So rutschte Löhmannsröben der Ball über den Schlappen (59.). Beck köpfte nach einer Löhmannsröben-Flanke weit am Tor vorbei und auch Chaheds Kopfball wurde von Hack zur Ecke entschärft. Unrühmlicher Höhepunkt war dann die Ampelkarte für den bereits verwarnten Torschützen Schwede. In der 87. wollte er einen Einwurf 2-3 Meter nach vorn verlegen. Schiri Waschitzki, der bereits das Hinspiel gepfiffen hat, pfiff ihn zurück - Schwede warf wütend trotzdem ein und kassierte den Karton. Wenig später war die vierte Saisonheimpleite besiegelt. Somit wird unser Flügelspieler am kommenden Freitag gegen den SC Preußen Münster beim Flutlichtspiel nicht zur Verfügung stehen.

Sandro Schwarz (Mainz):

"Es war ein Spiel bei dem wir von Beginn an sehr viel leiden mussten. Wir hatten sehr viele Standards zu verteidigen und viele Flanken die wir nicht verhindern konnten aufgrund der Grundordnung in der ersten Halbzeit. Aus dem Spiel heraus haben wir schöne Tore gemacht. Wir hatten nie das Gefühl, dass wir einmal Kontrolle über das Spiel hatten – die hatte ganz klar Magdeburg und hat dann auch verdient das 1:1 gemacht. Dann haben wir in der Halbzeit die Grundordnung auf 4-2-3-1 umgestellt, um die Breite besser zu verteidigen. Auch nach dem 2:1 sind wir nicht besser in die Umschaltmomente hineingekommen und konnten so nicht früher den Sack zumachen. Die Räume waren da – wir haben es aber nicht gut genug ausgespielt und so mussten wir bis zum Schluss alles hineinwerfen, was der Körper hergab. Wir können den Sieg aber richtig einschätzen und wissen dass der Sieg glücklich war, da die Spielanteile klar bei Magdeburg waren."

Jens Härtel (Magdeburg):

"Glückwunsch an Mainz – im Fussball zählen Tore und da haben wir heute viel zu wenig gemacht. Gerade in der ersten Halbzeit war es somit das beste, was wir in dieser Saison gespielt haben. Wir hatten in der ersten Halbzeit eigentlich die totale Kontrolle und hatten mehrere Super-Ballgewinne, die wir gleich wieder hergeschenkt haben. Mainz macht das dann in Person von Seydel sehr gut, obwohl wir das auch besser verteidigen müssen. Wir haben dann den Ausgleich super durch Schwede herausgespielt und haben dann leider die anderen Chancen nicht genutzt. In der zweiten Halbzeit sind wir gut herausgekommen und waren gut im Spiel. Kriegen dann aus einem Sonntagsschuss das 1:2 und haben dann umgestellt und etwas die Linie verloren. Wir hatten zwar weiter mehr Spielanteile, haben aber relativ wenig mit denen angefangen. Das ist eben Fußball  - am Freitag müssen wir es gegen Münster wieder besser machen. Ich kann meinen Jungs heute aber keinen Vorwurf machen, sie haben alles reingehauen." 

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