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Alles auf Anfang gegen Erfurt - Check - Heimsieg im Tollhaus HKS

von Nicole Otremba | 29.07.17 - 19:30 Uhr
Cactus Reisebüro

Alles auf Anfang gegen Erfurt

Viel Druck wurde bereits vor dem Spiel aufgebaut. Nach der hohen 1:4 Niederlage in Großaspach wurde viel geschrieben und die Hauptakteure haben viel auszuwerten gehabt. Also wurde alles wieder auf Anfang gedreht. Zwei Änderungen zum Spiel in Großaspach gab es in der Startelf. Philip Türpitz rutschte für Felix Lohkemper und Felix Schiller für Steffen Schäfer in die Startelf. Schäfer und Lohkemper wurden nicht fit und litten an muskulären Problemen. Doch es lief gut.

Starke Anfangsminuten

Der 1.FC Magdeburg legte los wie die Feuerwehr. Aber nicht nur die, sondern auch die Fans im Stadion. Schon bei der Mannschaftsaufstellung oder dem Magdeburger Lied war es wieder unglaublich laut im Stadion. Gänsehaut machte sich dann auch breit, als die Glocken vom Magdeburger Dom läuteten und die Mannschaften auf den Rasen einliefen. Endlich wieder Fußball. Dann stimmte Block U ein und das ganze Stadion machte mit. Wechselgesang, Lieder, Anfeuerungen ... laut, lauter ... HKS.

Diese Stimmung schwappte auf die Spieler über und nach 3 Minuten traf Michel Niemeyer zur 1:0 Führung. Durch einen Abwehrfehler, bekam Niemeyer den Ball zugespielt und er nutzte die Chance und schob von links kommend den Ball ins rechte Toreck ein. Diese Führung ließ einige Felsbrocken herunterfallen und der Club spielte weiterhin befreit auf.

Doppelschlag von Türpitz

Nach ungefähr 15 Minuten flachte das Spiel kurzzeitig etwas ab. Die Fans gaben weiterhin alles auf den Rängen. Der Wechselgesang wurden lauter, weitere Chancen wurden herausgespielt, doch Erfurt wehrte sich mit Mann und Maus. Doch bei dem Strahl von Philip Türpitz, den er in der 26. Minute herausholte, da hatten sie keine Chance. Christopher Bieber fälschte den Ball bei einem Abwehrversuch noch ab und dieser schlug ins Netz zum 2:0 ein. Türpitz rannte sofort zur Auswechselbank und umarmte Richard Weil, der von der Bank aufsprang. Eine schöne Geste. Alle waren noch am Feiern, da machte es Philip Türpitz noch einmal. Nochmal mit einem strammen Schuss und umso schöner, denn nach 28 Minuten zeigte die Anzeigetafel ein beruhigendes 3:0 an.

Danach spielte man das Spiel bis zur Halbzeit herunter. Erfurts Trainer hatte mehr Sorgenfalten auf der Stirn, als sein Gegenpart Jens Härtel. Er nahm allerdings Ahmed Razeek zur zweiten Halbzeit raus, der nicht ins Spiel fand.

Ungefährdeter Sieg

In den zweiten 45 Minuten verwaltete der Club das Ergebnis, versuchte aber dennoch ein weiteres Tor zu erzielen. Doch Erfurt gab nicht auf und erspielte sich einige Möglichkeiten, die jedoch von Jan Glinker und der Abwehrreihe um Christopher Handke, Felix Schiller und Nico Hammann geklärt wurden. Nach 62 Minuten minimierte sich Erfurt dann auch noch selbst. Christoph Menz sah zu Beginn der zweiten Halbzeit wegen eines Foulspiels die gelbe Karte und ging nun sehr rüde in einen Zweikampf mit Philip Türpitz. Während dieser am Boden lag, stürmten die Erfurter Spieler zum Schiedsrichter. Sie wußten was folgte. Dieser hatte schon die gelbe Karte in der Hand und zeigte diese folglich auch dem Kapitän, der daraufhin duschen gehen musste.

Geschwächt stemmten sie sich gegen eine höhere Niederlage, doch Magdeburg schonte die Kräfte. Nach einer Ecke hätte der Club in der 83. MInute auf 4:0 erhöhen können, doch Felix Schiller traf per Kopf nur das Lattenkreuz und der Nachschuß von Julius Düker ging knapp über das Tor. Erfurts Trainer Krämer machte sich derweil schon Gedanken, wie er das nächste Spiel mit den "übriggebliebenen" Spielern übersteht. Die Niederlage konnte er nicht mehr verhindern und war ein wenig stolz auf seine Mannschaft, dass sie sich nicht haben "abschlachten" lassen.

Drei Tore - Drei Punkte 

Trainer Jens Härtel hingegen mochte nach diesem Sieg nicht über Dinge erzählen, die heute dennoch nicht geklappt haben. Verständlich. Nach Abpfiff badeten die Spieler in ihrem Erfolg und dem Applaus der Fans. Das abschließende Einklatschen vor Block U rundete diesen Erfolg am 2. Spieltag ab und die Neuen wissen nun, was sie zukünftig im HKS erwartet.

Am Mittwoch geht es dann weiter. In Meppen erwartet das Team einen ambitionierten Aufsteiger, die unter Flutlicht ein Spitzenspiel erwarten und natürlich punkten wollen. 

Wir geniessen aber erstmal vorrübergehend dieses Siegesgefühl und hören erst auf zu Grinsen, wenn es wehtut.

Danke 1.FCM. Danke Block U und Fans.

Endlich wieder Fußball.

 

 

 

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