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Butzen macht Blau-Weiß spät zum Meister - Club siegt bei den Sportfreunden

von Sportfotos-MD | 12.05.18 - 19:30 Uhr
Cactus Reisebüro

Lotte - In einer sehr unterhaltsamen Partie gewinnt der Club bei Heimspielatmosphäre vor 7.217 Zuschauern in Lotte. Mit seinem zweiten Saisontreffer sorgte Nils Butzen auch dafür, dass Blau-Weiß nun den Rekord für die meisten Drittligasiege (27 Siege! in 38 Spielen) innerhalb einer Saison hält. Jens Härtel sagte nach dem Fight bei drückenden Temperaturen am letzten Spieltag: "Ich hätte das nie für möglich gehalten. Wir haben 27 Spiele gewonnen. Die Jungs haben auch uns überrascht und dem ganzen die Krone aufgesetzt."

Lottes Coach Andreas Golombeck brachte im Vergleich zur letzten Woche sieben neue Spieler. Einer davon war Torhüter Benedikt Fernandez, der gegen den designierten Meister sein letztes Karrierespiel bestreiten durfte. Auch Jens Härtel drehte das Karussel kräftig. Für Seidel, Handke, Sowislo, Laprevotte und Pick begannen Brunst, Rother, Lohkemper, Erdmann sowie Weil.

Die Abtastphase beider Teams dauerte nur wenige Minuten. Den Auftakt in einer Partie mit zahlreichen Torraumszenen machte der Lotter Neidhart. Der Schuss aus 22 Metern ging links vorbei (11.). Beck konterte nach einer Viertelstunde mit einem Vollspannpeitsche  an an die Unterkante des Aluminiums. Vier Minuten später eröffnete Schäfer einen Magdeburger Angriff mit einem langen Kopfball in die Tiefe. Butzen ersprintete den Ball vor der Grundlinie und nahm den mitgelaufenen Türpitz mit. Torpedo jagte das Spielgerät aus spitzem Winkel am Kasten der Niedersachsen vorbei. Beck und Lohkemper wären vor dem Kasten auch anspielbar gewesen. Dey für die Hausherren (35.) und Lohkemper für den Club (41.) hatten weitere Gelegenheiten bis zur Pause.

Ohne Wechsel ging es in den zweiten Abschnitt - die Lotter erwischten den besseren Start. Heyer und Dej kombinierten sich per Doppelpass durch den blau-weißen Abwehrverbund. Abwehrboss Hainault verhinderte den Durchstecker auf Facklam. Im Gegenzug haute Lohkemper von der linken Strafraumkante drauf. Halb Flanke - halb Schuss strich das Leder am Tor vorbei. Butzen wäre beinah am langen Pfosten noch herangekommen. Sein großer Auftritt sollte noch kommen. Erneut Lohkemper und Türpitz scheiterten in den folgenden Spielminuten mit ihren Versuchen an Fernandez. Nach einer guten Stunde wurde die Partie ruppiger. Lotte antwortete mit Härte auf den immer größer werdenden Magdeburger Druck. Piosek sorgte mit einem Gewaltschuss nach einem zweiten Ball für etwas Entlastung (68).

Die turbulente Schlussphase in der beide Teams ohne Mittelfeld agierten eröffnete Beck, der sich im Strafraum durch eine Körpertäuschung etwas Raum verschaffte, leider dann den Ball aus guter Position drüber jagte (74.). Zwei Zeigerumdrehungen später stand wieder Beck im Mittelpunkt. Die Beckus-Flanke von links setzte Heyer per Kopf ans eigene Außennetz. Wieder nur 60 Sekunden darauf entschärfte Fernandez einen Beck-Kopfball. Die zumeist langen Bälle auf die Lotter Sturmspitze Facklam fang unser Mann in der Defensivzentrale ab. Im Luftduell sah kein Gegenspieler gegen Andre "Air Canada" Hainault einen Stich. Wir werden dich in der neuen Saison vermissen Andre. Einmal wurde es für den Kasten von Brunst doch noch richtig gefährlich - Max Oesterhelweg traf aus 25 Metern das Lattenkreuz. Der Ball senkte sich spät - unser Schlussmann wäre ohne Abwehrmöglichkeit gewesen (82.). Aber dann lag die Pille doch noch im aus Magdeburger Sicht richtigen Tor. Der zehn Minuten vor Schluss eingewechselte Laprevotte kam über die Stationen Beck und Sowislo an den Ball und bediente am zweiten Pfosten Butzen. Die zweite Bude der Saison war reine Formsache (88.). Durch ein offenes Tor fluteten blau-weiße Fans das Feld - es war aber noch eine Minute plus Nachspielzeit zu absolvieren. Alle Spieler und auch Vertreter des Clubs sammelten die Fans ein und drängten sie zumindest hinter die Grundlinie. Kurz darauf war Feierabend und der Club mit 27 Saisonsiegen MEISTER der Saison 2017/2018. Bevor alle Spieler in den Jahresurlaub gehen, gibt es noch ein Highlight - das Landespokalfinale am 21.05.18 gegen Stendal im Germerstadion.

Bis dahin - Sport frei! 

Andreas Golombeck:

"Gratulation zur Meisterschaft -  es freut mich, dass Magdeburg so marschiert ist. Wir wollten Magdeburg heute nicht irgendetwas vermiesen. Wir wollten vernünftig Fußball spielen und uns von unseren Fans für diese Saison verabschieden. Beide Mannschaften wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Am Ende hat Magdeburg es gut gemacht und somit auch verdient gewonnen."

Jens Härtel:

"Besser hätte man das Buch für uns heute nicht schreiben können. Es war Emotion pur - wir haben den Spielstand in Köln mitbekommen und gewusst, dass Paderborn führt. Wir haben es am Ende mit viel Glück und Geschick gemacht. Dieses Spiel hätte auch ganz anders ausgehen können."

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