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Comeback - Blau-Weiß kommt nach Rückstand gegen Münster mit Wucht zurück

von Sportfotos-MD | 10.02.18 - 16:20 Uhr
Cactus Reisebüro

Magdeburg - Nach über 2,5 Jahren dreht der Club mal wieder eine Partie nach einem Rückstand und besiegt den SC Preußen Münster mit 3:1. In seinem 100 Punktspiel musste Glinker nach neun Minuten früh hinten sich greifen. Plötzlich war trotz gutem Beginn die Verunsicherung wieder bei jeder Aktion spürbar. Mit etwas Glück konnte Schwede nur vier Minuten später ausgleichen. Per Doppelschlag brachten Handke (31.) und Beck (34.) Blau-Weiß endgültig auf die Siegerstraße.

Erster Durchgang

Härtel stellte im Vergleich zum Auftritt in Würzburg auf zwei Positionen (Schäfer und Düker für Hammann sowie Niemeyer) um und ließ seine Jungs im 4-2-3-1 System agieren. Die Körpersprache war von Beginn an eine ganz andere. Von der in Würzburg vorhandenen Zurückhaltung war nichts zu spüren. Dann aber die kalte Dusche. Rizzi brachte das Spielgerät nach einem ruhenden Ball in die Box. Durch eine unfreiwillige Magdeburger Kopfballvorlage kam der Ball zu Abwehrspieler Scherder, der das Leder nur noch über die Linie drücken musste. Kurz darauf hätte Hoffmann die Führung sogar ausbauen können. Glinker reagierte glänzend. Glücklicherweise legte Münsters Verteidiger Schweers den Ausgleich durch Schwede mit einem verunglückten Kopfball perfekt auf. Schwede umkurvte Schulze Niehues und jagte den Ball in die Maschen. Schwede war überall auf dem Platz zu finden und brachte nach einem Durchbruch zur Grundlinie den Ball gefährlich in den Sechzehner (23.). Leider fand sich kein Abnehmer. Die Wucht war aber wieder da. Türpitz jagte den Ball nach einer Schwede-Ecke auf das Gehäuse von Schulze-Niehues, der reaktionsschnell zur nächsten Ecke klärte. Schäfer, der ebenfalls ein gutes Spiel machte, konnte von Hoffmann nur per Foul gestoppt werden. Den folgenden Freistoß schnibbelte Schwede auf Handke, der bei seiner Kopfballbogenlampe nicht mal hochspringen musste (31.). DIe Partie war gedreht und es kam noch besser. Mit seiner nächsten Bewerbung für das Tor des Monats besorgte Beck frühzeitig den Endstand (34.). Die Vorlage kam massgeschneidert von Düker.

Zweiter Durchgang

Nach dem Seitenwechsel hatte Münster viel Platz in der eigenen Hälfte, da der Club sich weit zurück zog. Dieser Zustand hielt aber nur wenige Minuten an. Die zurückgewonnene Spielfreude war einfach zu groß - der Offensivdrang öffnete für Münster Platz zum Kontern. Rühle drehte sich geschickt um Handke (50.). Im Gegensatz zur letzten Woche behielt er diesmal die Nerven und foulte nicht. Glinker bereinigte die Situation mit einem starken Reflex. Münsters Trainer Antwerpen brachte Grimaldi als zweite Spitze (55.). Es rollte dennoch eine Angriffswelle nach der nächsten auf Schulze-Niehues zu. Türpitz, Erdmann, Butzen und Weil verfehlen das vierte Tor nur knapp 60./62.66.). 15.166 sahen in der Nachspielzeit nur noch den Pfostentreffer von Münsters Menig. In der nächsten Woche geht es nach Bremen zur zweiten Vertretung des Bundesligisten - Anstoß ist um 14:00 Uhr auf Platz 11 des Geländes am Weserstadion.

Die Stimmen der Trainer:

Marco Antwerpen (Münster):

"Wir sind über einen eigenen Fehler gestolpert, der zum Ausgleich geführt hat. Magdeburg hat dann das Publikum mit ins Spiel gebracht - genau das wollten wir vermeiden. Irgendiwe haben wir uns selbst geschlagen. Es dann eine gewisse Power auf uns zu gerollt und der konnten wir in der ersten Halbzeit nicht folgen."

Jens Härtel (Magdeburg):

"Bis zum Standard ist nicht viel passiert. Da merkte man, dass und uns die Negativerlebnisse noch in den Kleidern hingen. Mit dem Ausgleich kam dann die Schlagkraft zurück. Nach einer Standardsituation hatten wir mal wieder das erforderliche Glück und dann haben wir das Dritte nachgelegt. Wir mussten höllisch aufpassen, denn Münster hat erst in der letzten Woche einen 2-Tore-Rückstand gedreht. Kompliment an die Mannschaft - die Spieler haben alle Vorgaben umgesetzt und mit Leidenschaft und Energie die nötige Wucht in das Spiel gebracht."

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