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Ein Stürmer auf dem Vormarsch

von Norman Seidler | 17.08.11 - 00:00 Uhr
Cactus Reisebüro

Er hat zwar im Punktspiel noch nicht getroffen, aber war in den bisherigen beiden Partien nah dran: Dawid Krieger, Stürmerneuling beim 1. FC Magdeburg.

Der Ex-Cottbuser spielte bereits bei Cracovia Krakow vor, sollte dort in der ersten Polnischen Liga voll durchstarten, hatte angeblich bereits einen Vertrag. In der letzten Saison schoß er für die Reserve des FC Energie 11 Tore (eines davon gegen den FCM) und gab 4 Vorlagen, war damit sehr wertvoll für Ex-Trainer Detlef Ullrich.

Krieger-Auto
Dawid Krieger Saison 2011/2012

Der 22-jährige Pole (aus Ruda Slaska) fand zum Glück den Weg nach Magdeburg, da sein Trainer, der heutige Sportdirektor des FCM, ihn aus Krakow holen konnte. Dort war er plötzlich eine Luftnummer, spielte keine Rolle mehr.
Auf dem Platz ist Krieger seinem Namen bisher fast gerecht geworden, es fehlt nur noch das entscheidende Tor, dass seine Form bestätigt: ständig präsent, ackern am Limit, Bälle aus dem Mittelfeld holen, egoistisch sein und den Abschluß suchen.
Krieger SSC
Dawid Krieger beim Testspiel gegen den Schönebecker SC (rechts im Bild)

Genau das wollen die Fans sehen: einen Harten, der einstecken kann. Clever Bälle erarbeiten, sich nicht vom Gegner umhauen lassen und mehrere Abwehrspieler gleichzeitig auf sich ziehen.

Da wird ihm am Freitag 19 Uhr in der MDCC-Arena genau der richtige Gegner präsentiert: sein Ex-Verein, für den er 4 Jahre stürmte.

Cottbus II musste mittlerweile einen schweren Umbruch hinnehmen. Trainer Ullrich weg, Henkel, Krieger und Lenk zum 1. FC Magdeburg, Zimmermann zu Plauen, Zickert zu Carl-Zeiss Jena und viele weitere.
10 Neuzugänge aus der eigenen A-Jugend sollen den ehemals soliden Regionalliga-Kader stützen und halten, unmöglich! Da können die Cottbuser von Glück reden, dass dieses Jahr nicht abgestiegen wird. In den ersten beiden Partien setzte es erst eine 4:2 Niederlage in Havelse, dann am letzten Wochenende eine 3:5 Heimpleite gegen Lübeck.
Die Jungs von Trainer Miriuta, dessen Sohn in der eigenen Elf spielt, schossen 7 Tore und bekamen trotzdem keinen einzigen Punkt. Aufgrund "individueller Fehler" wurden die Partien verloren, betonte der Mannschaftsleiter.

Von Sieben Toren in zwei Spielen kann der 1. FC Magdeburg derzeit nur träumen. So wünschte sich Trainer Sandhowe noch einen weiteren "Knipser", aber dafür fehlt beim FCM das Geld.

Stattdessen ist die MDCC-Arena jetzt zum Fort Knox geworden: nur noch mit Schlüssel und Karte geht es rein....

Übrigens: ein Besuch des Spiel am Freitag wird sich nicht nur wegen der Mannschaft auf dem Platz lohnen!





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