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Hart erkämpfter Einzug ins FSA-Pokalviertelfinale

von 1. FC Magdeburg e.V. | 11.11.17 - 22:46 Uhr
Cactus Reisebüro

Hart erkämpfter 2:1-Erfolg bei Landesligist SC Naumburg

Mit 2:1 siegt der 1. FC Magdeburg im Achtelfinale des Landespokals gegen den Landesligisten SC Naumburg. Vor den rund 2.100 Zuschauern lieferte der Gastgeber einen starken Pokalkampf. Magdeburg war nach Treffern von Lohkemper und Beck erfolgreich und buchte somit das Viertelfinale im laufenden Wettbewerb.

Tiefer Platz, Eiseskälte und dazu zwischen Regen und aufgerissenem Himmel. Im Achtelfinale des Landespokals des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA) verschlug es den 1. FC Magdeburg in den südlichsten Zipfel von Sachsen-Anhalt: nach Naumburg.
Gegen den Landesligisten rotierte Cheftrainer Jens Härtel ordentlich durch und gab Laprevotte nach überstandener Verletzung die Chance. Selbiges galt auch für Abwehrspieler Felix Schiller, der seine Hüftverletzung spätestens mit dem heutigen Einsatz abgehakt hat. Hinzu stießen Florian Pick, Andreas Ludwig, Julius Düker und Felix Lohkemper. Das Tor hütete Mario Seidel.

Die Naumburger, derzeit auf den vorderen Tabellenplätzen der Liga positioniert, taktisch gut eingestellt. Tief stehen und schnell nach vor stoßen lautete die Devise um Trainer Jens Hädrich. Tormann Karsten Winckelmann spielte heute eine zentrale Rolle im Pokalspiel.

Magdeburg kreiert Chancen und netzt
Blau-Weiß nahm die Favoritenrolle an. Nach elf Minuten klatschte der Ball erstmals an das Aluminium. Eine Hereingabe von Schiller, lenkte Andre Hainault mit dem Kopf weiter, Winckelmann rettete im Nachfassen. Nur zwei Minuten später schloss Andreas Ludwig stramm aus dem Rückraum ab, wieder war der Torhüter der Naumburger zur Stelle.
Nach 19 Minuten dann das erste Tor des Tages: den Pass aus der Tiefe nahm Felix Lohkemper in der Spitze dankend an und verwertete im Duell gegen Naumburg-Keeper Winckelmann zur Führung.

Naumburg schlägt zurück und schwört sich ein 
Nur fünf Minuten nach der FCM-Führung nahm die angedachte Pokalpartie nicht ihren Lauf. Die knapp 2.100 Zuschauer sahen stattdessen den Ausgleich der Gastgeber. Eine Unsicherheit der Hintermänner des 1. FC Magdeburg brachte die Rot-Schwarz in Position und eine Flanke von links verwertete Steven Krumbholz am langen Pfosten mit dem Kopf, während Mario Seidel das Leder nur schwer parieren konnte.
Nach 24 Minuten stand das Stadion an der Saalestraße Kopf, Naumburg war zurück im Spiel. Danach waren die Gastgeber motiviert und konnten das 1:1 bis in die Pause tragen. Lohkemper (27. Minute, Winckelmann parierte) und Düker (45. mit Schuss aus dem Gewühl) vergaben weitere Chancen zur erneuten Führung.

Pausentee bringt mehr Willen und Mut – Dreifachwechsel besorgt nötigen Schwung
Der 1. FC Magdeburg forcierte die Bemühungen nach dem Seitenwechsel. In der 51. Minute lag der Ball im Netz, das Tor von Marius Sowislo zählte nach Abseitsstellung jedoch nicht. 
Florian Pick (55. Minute) und Felix Lohkemper (62. Minute) scheiterten an Torwart Winckelmann. Nach 65 gespielten Minuten wechselte Jens Härtel gleich drei Mal. Bis dato standen die Gastgeber weiterhin sehr tief, ohne bei den immer wieder stattfindenden Konterversuchen die klaren Möglichkeiten hervor zu bringen.

Beck kam in den Sturm und Niemeyer und Schwede sollten fortan die linke Bahn beleben, was auch gelang. Hainault, Laprevotte und Pick verließen das Feld.

Beck sichert das Viertelfinale – Blau-Weiß sagt „Danke“
Die Wechsel zogen, so traf Christian Beck in der 74. Minute zum fälligen 2:1 für den 1. FC Magdeburg. Das Zuspiel von Felix Lohkemper konnte der Angreifer im Gewühl verwerten. Trotz weiterer Chancen für Magdeburg sollte es bei diesem knappen 2:1 bleiben, was aufgrund der Chancen hochverdient war.
Der 1. FC Magdeburg verbucht somit das Viertelfinale im Pokal, wenn auch mit einem knappen Ergebnis. Denn: der Gastgeber vom SC Naumburg hat sich mehr als teuer verkauft und es dem Drittligisten sehr schwer gemacht. Blau-Weiß bedankt sich, im Süden des Landes vor über 2.000 Fans auftreten zu dürfen und richtet den Blick im Pokal auf den Halleschen FC, der sein Achtelfinale mit 3:0 beim MSV Börde für sich entschied.

Kommenden Samstag trifft Magdeburg bei der Rückkehr in die 3. Liga auswärts auf Fortuna Köln. Anstoß im Südstadion ist dann um 14:00 Uhr.

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