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Im Gleichschritt auf dem Weg nach Vorne - Unentschieden im Spitzenspiel

von Nicole Otremba | 06.03.18 - 19:53 Uhr
Cactus Reisebüro

Im Gleichschritt auf dem Weg nach Vorne - Unentschieden im Spitzenspiel

Hätte jemand vor dem Spiel gesagt, dass wir einen Punkt aus Paderborn mitnehmen, dann hätten wir diesen ohne "Wenn und Aber" mitgenommen. Natürlich wären DREI Punkte besser, aber der SC Paderborn steht nicht zu Unrecht ganz oben an der Tabellenspitze. Zudem kam auch noch die Mannschaftsaufstellung hinzu, die einem doch einigen Diskussionsstoff lieferten.

Doch, fangen wir von vorne an.

11.067 Zuschauer fanden den Weg ins Stadion. Davon waren knapp 2.000 Magdeburger in der Benteler Arena, die sich wieder von ihrer besten Supporterseite zeigte. Das war für den Spitzenreiter aus Paderborn sogar Saisonbestwert. Bisher kamen gegen den SV Meppen in der Hinrunde knapp 9.500 Zuschauer. Nun wurden es (endlich) mal wieder über 10.000 Zuschauer. Eine Zahl, die der Magdeburger im eigenen HKS schon grundlegend "erwartet". In Paderborn ist man eine andere Liga gewohnt. Ein Wiederaufstieg in die 2. Liga ist also (auch finanziell gesehen) Pflicht. 

Ein Spitzenspiel nahm schnell an Fahrt auf

Spielerisch lief aber in den letzten Spielen bei Paderborn nicht viel zusammen und das sah man auch auf dem Platz. Der Club kam und überrollte die Paderborner förmlich. Ein schnelles und ansehnliches Drittligaspiel nahm seinen Lauf und es wurde eine Chance nach der anderen herausgespielt. Nach knapp fünf Minuten verzog Florian Pick und der Ball ging knapp links am Tor vorbei. Florian Pick, der neben Andre Hainault bei diesem Spitzenspiel, in die Startelf gerutscht war. Zudem waren Björn Rother, nach Gelbsperre, und Steffen Schäfer (Rotation) in der Anfangsformation. 

Doch gerade Pick und Hainault spielten, als wenn es kein Morgen gäbe. Kurz darauf ist es auch Philip Türpitz, der wie Pick den Ball knapp links am Tor vorbeigehen lässt (7.). Als Dritter im Bunde war es dann Andre Hainault, der per Kopf den Ball rechts am Tor vorbei köpft. In den ersten 15 Minuten war einiges los auf dem Rasen. Leopold Zingerle hatte gut zu tun und musste dann auch noch einen Torschuß von Christian Beck zur Ecke klären, sonst wäre der Führungstreffer fällig gewesen (17.).

Nach 20 Minuten kam Paderborn besser ins Spiel und der Club ließ sich nach hinten drängen. Das schaffte mehr Chancen für die Elf von Steffen Baumgart und es war nun Jan Glinker mehr gefordert. Doch bis zur Halbzeit gab es gegenseitiges Stelldichein und keiner der beiden Torhüter musste nach hinten greifen.

Weiterhin hohes Tempo in Halbzeit Zwei

Nach der Pause begannen die Hausherren, so wie der Club ins Spiel startete. Unsere Abwehrreihe um Felix Schiller, Andrè Hainault und Steffen Schäfer konnten aber die gefährlichen Bälle vereiteln. Etwas Herzrasen bekam man dann doch immer, wenn der Ball nicht aus dem Strafraum geschlagen, sondern ruhig herausgespielt wurde. Sah schön aus, war aber fürs Herz nicht förderlich.

Doch dann kam unser Club wieder besser ins Spiel. Florian Pick holte plötzlich das erlernte technische Know-how wie aus dem Bilderbuch heraus und tanzte einen, zwei, nein drei Paderborner an und im Strafraum aus und zog vor den Kasten von Zingerle. Sein Schuß auf das Tor war platziert, allerdings traf er nur die Lattenunterkante und der Ball sprang vor dem Tor wieder heraus. Kurze Zeit später sollte es aber ein Standard sein, der den Club in der 61. Minute in Führung brachte. Ein schön getretener Freistoß von Tobias Schwede kam zu Richard Weil an den langen Pfosten, der aus spitzem Winkel ins Tor köpfte. Riesen Jubel im Gästeblock und komplettes Ausrasten auf der Trainerbank.

Leider hielt die Führung nur kurz, denn Paderborn glich postwendend aus (63.). Nicht resolut geklärt, brachte Kwame Yeboah den Ball dann doch neben Jan Glinker ins Tor. Ärgerlich, aber gerecht blieb es dann bei einem Unentschieden. Es gab ein paar weitere Chancen auf beiden Seiten, das Tempo blieb bis zum Schluß hoch, aber am Ende konnten beide Trainer mit diesem Ergebnis leben.

Kleines Blau-Weißes Fazit

Gewonnen haben wir allerdings auf den Rängen. Die "Blechdose" Paderborn machte aus dem Clubsupport einen Mega-Clubsupport. Da hatten die heimischen Ultras keine Chance dagegenzuhalten. Respekt an die 2.000 mitgereisten Clubfans.

Respekt auch an den Trainer, der uns zu Beginn völlig perplex mit einer Aufstellung stehen ließ und wir sein verschmitztes Lächeln vor Augen hatten. Er hat uns wieder eines Besseres belehrt. Chapeau!

Wir freuen uns nun auf das kommende Heimspiel gegen den VfR Aalen. Alle ins HKS und lasst uns wieder ein Supportfeuerwerk abbrennen. Stimmlich natürlich. :)

Sport Frei!

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