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LAUT ... LAUTER ... HKS - Zweiter HEIMSIEG bringt weitere DREI Punkte

von Nicole Otremba | 06.08.17 - 18:20 Uhr
Cactus Reisebüro

Zum Abschluß der englischen Woche gastierten die Würzburger Kickers in unserer heimischen MDCC-Arena. Die englische Woche wurde beendet und die Frage war: Kann der 1.FCM an den Erfolgen der letzten zwei Spiele anknüpfen?

Antwort: JA ... er kann. Und wie.

Passende und Gewinnbringende Rotation

Trainer Härtel rotierte. Er schonte drei seiner letzten Startelfspieler und brachte dafür Dennis Erdmann, Tobias Schwede und Richard Weil von Beginn an. Und die hauten sich richtig rein. Würzburg stand aber immer an den Mann und verursachte von Beginn an viele Fouls. Bereits nach fünf Minuten sah Würzburgs Spieler Sebastian Schuppan die gelbe Karte. Dennoch war der Club cleverer und wartete auf die Fehler des Gegners. So stibitzte Tobias Schwede den Ball von Anthony Syhre und schob an Schlußmann Wolfgang Hesl den Ball ins Würzburger Tor. Da waren gerade einmal 7 Minuten gespielt und Schwede ließ sich zu Recht feiern. Er nutzte seine Chance und lief weiter wie aufgedreht über das Spielfeld.

Schneller Doppelpack

Drei Minuten später war es erneut Sebastian Schuppan, der in den Fokus von Schiedsrichter Christian Dingert geriet. Bei einem Zweikampf foulte er Philip Türpitz, der auf dem Weg in den Strafraum war und brachte ihn in diesem zu Fall. Dingert entschied auf Elfmeter, verschonte aber Schuppan mit der gelb/roten Ampelkarte. 

Nun folgte der Moment vom Ex-Würzburger Richard Weil. Er nahm sich den Ball, legte ihn auf den Elfmeterpunkt und übernahm die Verantwortung. Kurz verzögert versenkte er die Kugel zum 2:0 ins Netz (10.). Das Stadion stand Kopf. Es wurde lauter, immer lauter. Ein Wechselgesang nach dem Nächsten ging durch das HKS und animierte alle Clubfans mitzumachen. 

Ausgegliche Partie nach Superstart

Doch Schiedsrichter Dingert zeigte schnell, was er von den Zweikämpfen hielt und verteilte gleich in der Anfangszeit die ersten gelben Karten. So sah auch Richard Weil schnell eine und Dennis Erdmann folgte ihm. Spielerisch waren die Würzburger allerdings bereits nach knapp 15 Minuten geschlagen, denn der Club spielte weiterhin munter auf und die Würzburger reagierten eher, als Akzente nach vorne zu setzen. Da dieses Spiel merklich an Kraft kostete, schalteten die Magdeburger zum Ende der ersten Halbzeit einen Gang zurück und gingen mit einem 2:0 in die Pause.

Nach der Halbzeitansprache kamen die Gäste besser ins Spiel und der Club ließ sich hinten in die eigene Hälfte drängen. Dennoch war Würzburg noch nicht so gefährlich und die vielen weiten und hohen Bälle verursachten auf beiden Seiten halbgare Chancen. Dafür war das Stadion hellwach. Der legendäre Wechselgesang "Vorwärts Magdebuger Jungs" schallte durch die Arena und hielt über Minuten die Zuschauer in ihrem Bann. Und wer dachte, dass es nicht lauter geht, der wurde heute eines Besseren belehrt. Es wurde Minute um Minute lauter im HKS. 

Auf dem Platz ließ die Kraft allerdings spürbar nach. Das Spiel kostete Kraft und Trainer Härtel konnte leider nur dreimal wechseln. Mit einem Doppelwechsel holte er Philip Türpitz und Björn Rother vom Platz und brachte mit Tarek Chahed und Marius Sowislo zwei frische Leute ins Spiel (62.). Auch Würzburg wechselte mit Enis Bytyqi einen weiteren Offensiven ein.

Das Zittern begann

Als Magdeburger Fan weiß man, dass eine 2:0 Führung auch ganz eng sein kann. Nach vorne ging nicht mehr viel. Wenige Chancen wurden erspielt, aber nicht zu einem weiteren Tor genutzt. Je länger das Spiel dauerte, umso mehr drehte plötzlich der Gast auf. Immer wieder wurden Freistöße herausgespielt und das Zittern begann. Doch sowohl Jan Glinker, als auch die Dreierabwehrriege um Felix Schiller, Nico Hammann und Richard Weil konnten die Vorstöße vereiteln und die Null hinten (erstmal) halten. 

Es brachen die letzten 10 Minuten an und beide Teams bereiteten die letzten Wechsel vor, da stand es plötzlich nur noch 2:1. Gerade der Ex-Magdeburger Enis Bytyqi stand plötzlich frei an der Strafraumgrenze und zog ab und links vorbei an Jan Glinker (80.). Nun bekam Würzburg die zweite Luft und sie drängten auf das 2:2. Schiedsrichter Dingert fand auch scheinbar Gefallen am Spiel, denn vier Minuten Nachspielzeit zerrten enorm an den strapazierten Nerven der Fans.

Immer und immer wieder kam der Gegner unserem Tor immer näher, doch auch der Club hatte die beste Möglichkeit mit dem Abpfiff noch das 3:1 zu erzielen. Doch bei dem Pass vom eingewechselten Florian Pick auf Tobias Schwede stand dieser im Abseits und das Tor zählte nicht. Letztendlich war es egal, denn mit dieser Chance erlöste Schiedsrichter Dingert die Magdeburger Fans und die drei Punkte waren gesichert.

Sieg

9 Punkte aus 3 Spielen der englischen Woche - mehr geht einfach nicht. Das Auftaktspiel in Großaspach scheint vergessen. Es geht aufwärts. Tolle Mannschaftsleistung. Verdienter Sieg. So kann es weitergehen.

DANKE. BITTE. WEITERMACHEN.

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