Arbeitssieg gegen die Leutzscher Jungs

Testspiel der BSG Chemie Leipzig gegen 1. FC Magdeburg

Arbeitssieg gegen die Leutzscher Jungs

03.07.2019von Nicole OtrembaFußball
Arbeitssieg gegen die Leutzscher Jungs

Das nächste Testspiel unseres neu zusammengestellten Teams fand in der Messestadt Leipzig statt. Der Regionalligaaufsteiger, die BSG Chemie Leipzig, lud zum Vergleich ein und Trainer Stefan Krämer nutzte die Chance um alle gesunden Spieler auf den Rasen zu schicken.

Verletzt aussetzen mussten allerdings Sirlord Conteh und Rico Preißinger, die neben Marius Bülter das Spiel zu Hause verfolgten. Krämer stellte wieder um und schickte zwei verschiedene Teams auf den Rasen. Er dirigierte auch lautstark, lief in seiner Coachingzone auf und ab und war immer auf dem Sprung, gleich auf den Platz zu laufen und mitzuwirken. So engagiert waren auch die Spieler der ersten Hälfte.

Viele positive Worte kamen von außen und auch innerhalb des Teams wurde gelobt und viel miteinander gesprochen. Das Spiel lief nur in eine Richtung und wurde von unseren Kickern dominiert. Neuzugang Mario Kvesic verteilte die Bälle und schloss auch selbst ab. Christian Beck wartete im Strafraum auf die Zuspiele, holte sich die Bälle aber auch selbst und lief immer und immer wieder den Gegner an. Das Spiel wurde schnell verlagert, die Flanken gezielt geschlagen und der Halbzeitstand war mit einer 3:0 Führung eigentlich viel zu niedrig. Die Flügelspieler Leon Bell Bell und Manfred Osei Kwadwo wechselten oft die Seiten und verwirrten den Gegner dadurch das ein oder andere Mal. Thore Jacobsen, Björn Rother und auch Kvesic agierten viel in der Mitte und behielten gut die Übersicht. Die Abwehr wackelte nicht und auch Torhüter Morten Behrens hatte wenig zu tun.

Mit einer entspannten Miene klatschte der Trainer die Jungs zum Halbzeitpfiff ab. Dann sah er allerdings eine ganz andere zweite Halbzeit. Hier passten die Zuspiele nicht so 100%ig, Dustin Bomheuer und Dominik Ernst ließen sich mehrmals überlaufen und Alexander Brunst hatte viel zu viel zu tun. Für ihn auch nicht verkehrt, denn Spielpraxis ist wichtig, aber irgendwie ging es doch in die falsche Richtung. Der Ball flog nur so durch und über unseren Strafraum und war nur des nicht konsequenten Abschlusses zu verdanken, dass wir nicht schon frühzeitig den Anschlußtreffer bekamen.

Die herausgespielten Chancen unsererseits wurden im Strafraum vereitelt und in der 75. Minute kam Leipzig zu ihrem verdienten (ja, es war verdient) Anschlußtreffer. Der Jubel war groß auf der Tribüne, der Stadionsprecher so happy, dass er gleich den Namen verwechselte und dem Torschützen einen anderen Vornamen verpasste. So lange hatte dieser wohl kein Tor mehr geschossen.

Zufrieden kann Stefan Krämer mit der zweiten Hälfte nicht sein. Am Ende konnte unser Team in der 2. HZ kein Tor erzielen und das 3:1 war letztendlich schmeichelhaft. Dustin Bomheuer musste sogar noch verletzt raus und wir hoffen, dass wir in den nächsten Testspielen noch eine Schippe mehr drauflegen können.

Bilder gibt es in der Galerie. Wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden.

Bis dahin! Sport Frei!