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Einstimmung vor dem Heimspiel gegen den FC Carl-Zeiss Jena

28.02.2020von Nicole OtrembaFußball
I hope, we have a little bit lucky ...

"I hope, we have a little bit lucky" - Lothar Matthäus sagte es in einem einfachen Englisch mit einfachen Worten, die wohl jeder versteht.

Jena

Vor unserem Auswärtsspiel in Jena standen sie mit null Punkten ganz unten in der Tabelle und der Club reiste mit viel Vorschußlorbeeren nach Thüringen. Es kam, wie es kommen musste. Wir schenkten Carl-Zeiss einen Punkt, was den damaligen Trainer Lukas Kwasniok dennoch nicht rettete. Bei uns setzte der Dämpfer ein. Fehlentscheidungen hin- oder her ... an diesem Spieltag verletzte sich Jürgen Gjasula schwerer, fiel länger aus und brachte einen Dämpfer. Ironischerweise sagte man bereits vor dem Spiel, dass einem das Gefühl beschleicht, dass der Club immer getreu dem Motto "Aufbauhilfe Ost" handelt und anderen verhilft, in der Liga zu bleiben.

Nun ist der Zeitpunkt gekommen, dass uns diese Vereine dies zurückzahlen könnten. Denn wir, der 1. FC Magdeburg needs a little bit lucky, um das Ruder herumzudrehen und den Abstiegsrängen zu entkommen.

Personell ist Jena momentan etwas schwerer angeschlagen, doch mit dem Winterneuzugang Aytac Sulu, der nach einem kurzen Stelldichein in der Türkei wieder in Deutschland die Schuhe schnürt, haben sie in der Abwehr eine andere Qualität bekommen. Das zeigen auch die jüngsten Ergebnisse. In fünf Spielen nach der Winterpause konnte man gegen Zwickau gewinnen, spielte Unentschieden gegen Eintracht Braunschweig und Waldhof Mannheim und verlor gegen den SV Meppen und Preußen Münster. Und wer jetzt man vergleicht, wie unsere Spiele gegen diese Mannschaften waren ... tja ... der weiß ... wir befinden uns im Abstiegskampf.

"In diesem Geschäft gibt es nur eine Wahrheit - Der Ball muss ins Tor." (Otto Rehhagel)

Wie Recht er hat, der Otto Rehhagel. Im letzten Spiel sind wir schier verzweifelt. Freistehend vor dem leeren Tor oder nur im Eins gegen Eins mit dem Torwart, ist es uns nicht gelungen, diesen verdammten Ball ins Tor zu bringen. Mitleidig wurden wir bereits von den Münchener Fans angeschaut und wir mussten zugeben "Genau deshalb stehen wir da unten".

"Haste Scheiße am Fuß - Haste Scheiße am Fuß" (Andreas Brehme)

Und nun gilt es diese "Scheiße" einfach abzumachen und wieder anzugreifen. Wir wollen endlich im Jahr 2020 einen Heimsieg feiern. Wir wollen endlich wieder einmal OHNE große Diskussionen ins Wochenende starten. Doch woran liegt es?

Ich habe ein "Dejavu". Im Oktober 2014 stand Jens Härtel an der Seitenlinie und da habe ich bei Sportfotos Magdeburg einen Bericht veröffentlicht, den wir in diesem Moment einfach nur kopieren bräuchten. Hier ist er ...

Haste Scheiße am Fuß - Haste Scheiße am Fuß _ 04.10.2014

Fällt euch etwas auf? Wir haben auch jetzt einen neuen Trainer und dieser kam mit Voraussetzungen, die er nicht vorfand und nun erstmal vom Grund auf etwas aufarbeiten muss, was er so nicht gedacht hätte. Im Gegensatz zu damals haben wir jetzt nur ein anderes Problem. Uns läuft die Zeit davon.

Hoffen wir auf die Wende ... die fussballerische Wende bei uns und die Knoten, die hoffentlich platzen werden und wenn Sirlord Conteh im Spiel aufgestellt wird, wir gewinnen und sogar ein Tor schiessen sollte, dann ... dann ...

... lasse ich mir was einfallen.

In diesem Sinne!

"Wenn du in der ersten Minute das 1:0 machst und in der letzten das 2:0, dann kann dir nichts mehr passieren." (Rudi Assauer)

 

Die Pressekonferenz vor dem Spiel: