Jena mit dem Rücken zur Wand - Der Club und die Herkulesaufgabe

Ein Blick nach Thüringen - Ein Wiedersehen in Liga DREI

Jena mit dem Rücken zur Wand - Der Club und die Herkulesaufgabe

01.09.2019von Nicole OtrembaFußball
Jena mit dem Rücken zur Wand - Der Club und die Herkulesaufgabe

Montagabend.

Wieder ein Montagabendspiel für den Club. Dieses Mal geht es nach Thüringen, zum FC Carl Zeiss Jena. Im letzten Aufeinandertreffen haben wir kurz darauf die Liga verlassen, um ein Jahr zweite Bundesliga zu spielen. Nun sind wir wieder da. Im Paradies, wie die Jenaer sagen. Der Gästeblock wird aus allen Nähten platzen. Ausverkauft, die Abendkasse am Gästeblock bleibt geschlossen. Unsere Fans werden alles dafür tun, dass die Stimmung und der Support auf den Rasen übergreift und den Club nach vorne bringt.

Die bisherigen Spiele.

Verliefen für Jenas Trainer Lukas Kwasniok und seine Elf nicht sehr berauschend. Nach sechs Spielen belegt man mit 0 Punkten und 2:13 Toren den letzten Platz der Tabelle. Nun haben sie sich in der abgelaufenen Woche noch mit großen Innenverteidigern verstärkt. Dominic Volkmer kehrt, von seinem kurzen Stelldichein in Regensburg, wieder zurück. Zudem wurde der vereinslose Manuel Maranda verpflichtet. Die Abwehrreihe wurde verstärkt. Die Stunde Null wurde ausgerufen. Alles auf Anfang und die positive Trendwende soll nun gegen uns eingeläutet werden. Der Trainer tüftelt am System. Er versteckt sich vor den Kiebitzen und will so Punkte holen. Und genau das verursacht bei dem einen oder anderen Clubfan schon Bauchschmerzen. Wir erinnern uns an das Auswärtsspiel gegen den Chemnitzer FC. Unruhe im Verein, spielerisch unterlegen ... wir hatten Glück, dass wir dort einen Punkt mitgenommen hatten. Das Spiel war völlig außer Kontrolle geraten. Kein Spielzug erinenrte an das offensive Pressing vom Spiel gegen den Waldhof Mannheim oder den SC Freiburg. Wir rieben uns die Augen und waren froh, dass am Ende der Chemnitzer Bonga das Tor nicht traf.

Jena mit dem Rücken zur Wand.

Gerade solche Fakten lagen unserem Club noch nie. Deshalb macht sich auch so eine innere Unruhe breit und die Gedanken überschlagen sich. "Bitte keine Aufbauhilfe Ost" - heisst das Stoßgebet in Richtung Fussballhimmel. Jena steht mit dem Rücken zur Wand und wenn wir uns nicht so präsentieren, wie gegen 1860 München, dann lächeln einige andere Drittligisten in sich hinein. Der Club wird ganz genau am Montagabend beobachtet. Alle anderen haben bereits gespielt, der 1.FC Magdeburg ist nun am Zug. 

Ein Blick auf die Teams.

Wie schon geschrieben, hat sich Jena mit den Verteidigern Volkmer und Maranda verstärkt. Zudem haben sie die Leihgabe Julian Günther-Schmidt von Augsburg verpflichtet. Er spielte schon seit einiger Zeit in Jena, nun ist es ganz offiziell. Des Weiteren haben Sie die Mittelfeldspieler Eroll Zejnullahu von Union Berlin und Ole Käuper von Werder Bremen ausgeliehen. Schlecht ist anders. Unser ehemaliger erfahrene Publikumsliebling Nico Hammann schnürt nur auch die Töppen in Jena. Es wird ein Wiedersehen mit einem lachenden und weinenden Auge sein. Er ist mit einigen Spielern befreundet, doch der Abschied war nicht sehr schön. Das haben wir leider auch von einigen anderen Spielern gehört, die nun bei anderen Vereinen im Kader stehen.

Der Club muss aufpassen. Reich an Erfahrung sind viele Spieler in unseren Reihen. Wichtig ist, dass alle ihre Leistung zu 100 Prozent abrufen. Wir hoffen, dass das Sturmduo Bertram und Beck wieder an ihre Form anknüpfen. Das Mario Kvesic noch besser ins Spiel kommt, Dominik Ernst wieder einen Sahnetag erwischt, so dass er die Kirschen auf der Torte zählen darf. Trainer Stefan Krämer kann erneut aus dem Vollen schöpfen. Bislang sind alle fit und hochmotiviert. 

Das Spiel.

Anpfiff ist am Montagabend um 19 Uhr. Schiedsrichter ist Patrick Alt. Die Flutlichter sind angeschaltet und wir werden euch wieder umfassend berichten. Per Liveticker und nach dem Spiel in Form von Bericht und Bildern.

Zum Abschluß unsere Aufstellungsprognose zum 7. Spieltag:

Prognose Aufstellung 7. Spieltag

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