Lauft ... Jungs ... Lauft - Flutlichtheimspiel gegen Würzburg

Einstimmung auf das Flutlichtspiel gegen die Würzburger Kickers

Lauft ... Jungs ... Lauft - Flutlichtheimspiel gegen Würzburg

25.09.2019von Nicole OtrembaFußball
Lauft ... Jungs ... Lauft - Flutlichtheimspiel gegen Würzburg

Das Team mit den meisten Unentschieden (6 an der Zahl) spielt gegen ein Team, welches in dieser Saison noch kein einziges Unentschieden im Spielplan stehen hat. Bei den Würzburger Kickers heißt es also „Entweder/Oder“ oder „Ganz oder gar nicht“.

Die Kickers aus Würzburg haben mit vier Siegen ebenfalls 12 Punkte auf dem Konto. Wir haben das mit zwei Siegen und sechs Unentschieden geschafft. Die Frage stellt sich natürlich – was scheint besser zu sein? Wie immer spielt der momentane „Lauf“ eine ganz wichtige Rolle. In den letzten zwei Spielen konnten die Würzburger hier zwei Siege einfahren. Gegen Waldhof Mannheim (2:1) und den SV Meppen (3:2) punkteten sie und feierten am Ende. Wir lagen in den letzten zwei Spielen jeweils mit 0:1 hinten und punkten spät, feiern konnten unsere nicht. Zu tief saß der Frust über nicht genutzte Chancen. Zudem ließen sie uns den geliebten Offensivfußball kläglich vermissen.

Flutlichtspiel.

Am Freitagabend ist wieder Flutlichtspiel angesagt. Zu Hause, vor heimischen Publikum werden die Schuhe geschnürt und die Spieler machen sich heiß. Sie wollen endlich den nächsten Heimsieg einfahren. Zu schön ist die Erinnerung an den hohen Sieg gegen die Münchener Löwen. Die Spieler wollen mehr davon. Die Zuschauer auch. Was kann das Team aber leisten?

Der Unmut wächst unter den Fans. Trotz der offenen Information, dass ein Wiederaufstieg innerhalb von drei Jahren angepeilt wird, werden viele Fans schnell unruhig. Ein neues Team muss sich erst finden, die Saisonniederlage war zu verschmerzen, doch die vielen Unentschieden machen mürbe. Manchmal ist der gewünschte Offensivfußball zu sehen, dann wartet man vergeblich auf den Run auf das Tor. Ein Ausspruch aus einem erfolgreichen Hollywoodfilm macht immer mehr seine Runde.

Lauf, Forest … Lauf!

Diese Rufe kann man individuell ändern. In Kaiserslautern waren die Aussprüche „Lauf Manni, Lauf“ (Manfred Osei Kwadwo) oder „Lauf Sissi, Lauf“ (Sirlord Conteh) des Öfteren im Kopf. Den Ball am Fuß liefen die Fans förmlich mit nach vorne, doch viel zu oft wurde der Lauf verlangsamt und das Tempo nicht bis zur Grundlinie durchgezogen. Des Weiteren kommen die verspäteten Abspiele oder gar Fehlpässe zum Tragen. Frust beim Mitspieler baut sich auf. Gestikulierende Hände „Hierher“ sind sichtbar und immer öfter klatschen wir uns die Hand vor das Gesicht. Wir fiebern mit. Wir sind live dabei. Wir wollen viel und können vom Rang aus nichts machen.

Motivation und eiserner Wille. Miteinander statt Egoismus.

Vor dem Magdeburger Publikum zu spielen ist Motivation pur. Da braucht man nichts sagen oder jemanden auf die Schulter hauen. Allein der Gang auf den Rasen lässt das Adrenalin in den Körper schießen. Wichtig ist nur, dass auch die Egoismen auf dem Platz für ein gemeinsames Miteinander eingesetzt werden.

Die Bilanz beider Vereine gegeneinander.

Die Bilanz aller vier Spiele, die beide Teams bisher gegeneinander durchgeführt haben, geht zugunsten der Würzburger Kickers aus. Wir haben bisher nur einen Sieg und ein Unentschieden erzielen können. Zwei Niederlagen (heim wie auswärts) stehen  dagegen zu Buche. Diese Bilanz muss unbedingt verbessert werden. Auf Ex-FCM-Spieler werden wir dieses Mal nicht treffen. Das Team selber hat wieder viele Neuzugänge zu Beginn der Saison zu verzeichnen gehabt. Ein Magdeburger war nicht darunter. Bekannt als Gegenspieler ist allerdings der Kapitän Sebastian Schuppan. Der Innenverteidiger kam aus Cottbus und machte Station beim SC Paderborn, SG Dynamo Dresden und Arminia Bielefeld. Nun steht er seit längerem in Würzburg unter Vertrag und ist der Routenier in der Mannschaft. Mit seinen 33 Lenzen kann er auf viel Erfahrung zurückblicken und diese auch an die jungen Mitspieler weitergeben.

Personell kann Trainer Stefan Krämer noch nicht auf Jürgen Gjasula zurückgreifen. Der Defensivakteur befindet sich seit Montag im Aufbautraining, das Spiel kommt aber viel zu früh für ihn. Verletzungsbedingt musste am Samstag in Kaiserslautern Dominik Ernst ausgewechselt werden. Er humpelte nach Abpfiff den Gang in die Kabine entlang, ob es für ihn reicht, werden wir womöglich erst am Freitag erfahren. Neben unserem Stammkeeper Alexander Brunst fällt auch Dustin Bomheuer aus, der sich langsam wieder in Form bringt.

Wie auch immer … hier unsere Aufstellungsprognose für den 10. Spieltag:

Aufstellungsprognose 10. Spieltag

Einmal-Immer!