Nach Heidenheim und Luckenwalde gehts auf zum Hamburger SV

Ein Blick zurück und dann nach vorn - zum 28. Spieltag

Nach Heidenheim und Luckenwalde gehts auf zum Hamburger SV

05.04.2019von Nicole OtrembaFußball
Nach Heidenheim und Luckenwalde gehts auf zum Hamburger SV

1. FC Heidenheim

Das letzte Heimspiel endete mit einem unbefriedigendem 0:0. Felix Lohkemper hatte dabei den Siegtreffer, durch einen Elfmeterin der 90. Minute, auf dem Fuß. Er setzte seinen platzierten Schuß jedoch leider an den linken Torpfosten. Kurz darauf war Schluß und erneut verließen die Spieler mit gesenktem Haupt das Spielfeld. Zu viele Chancen wurden im Spiel vergeben.

Positiv ist jedoch anzumerken, dass die Mannschaft viele Torchancen herausgearbeitet hat. Sie bestürmten förmlich das Tor vom Heidenheimer Keeper Müller, so dass dieser ordentlich beschädigt war. Er ließ aber auch nicht mit sich reden und keinen Ball rein. Es war einfach zum Verzweifeln. Wenn die Gäste über Marc Schnatterer am Ball waren, wurde es aber auch für uns gefährlich. Der schnelle Antritt nach vorne war kreuzgefährlich, die Abwehr zog sich in Windeseile zurück und musste dann eingreifen. Am Ende stand hier die Null, aber auch vorne. Was den Heidenheimern einen glücklichen Punkt bescherte und sie weiterhin im Mittelfeld der Tabelle zu Hause sind. Dem Club hilft dieser Punkt nicht unbedingt weiter. Der Abstiegskampf geht in die nächste Runde.

FSV 63 Luckenwalde

Der kurzfristig angesetzte Test gegen den Oberligisten fand vor 230 Zuschauern auf Platz 2 des Nachwuchsleistungszentrums statt. Schnell beherrschten die Magdeburger das Spiel und gingen auch frühzeitig in Führung. Für Trainer Michael Oenning war dies eine willkommene Abwechslung und konnte auch Spielern etwas Spielpraxis geben, die zuletzt ins Hintertreffen geraten waren.

Ein weiterer Vorteil war zudem, dass Kapitän Christian Beck seine Maske testen konnte und auch wieder ins Spielgeschehen geworfen wurde. Training ist das Eine, aber Spielpraxis steht noch auf einem anderen Blatt. Nachdem der Test auch für ihn erfolgreich gelaufen war, hat er zudem die Hoffnung auch beim Hamburger SV auflaufen zu können. Das freut nicht nur den Trainer, sondern auch die Fans.

Das Spiel haben wir fotografisch begleitet und die Bilder findet ihr in der Galerie.

Hamburger SV

Der Favorit steht ganz klar fest. Der Tabellenzweite, der Hamburger SV, will wieder in die erste Bundesliga aufsteigen. Die Kulisse wird herausragend sein. Wir vermuten, dass mindestens 6.000 Magdeburger Fans den Weg nach Hamburg auf sich nehmen und unseren Club anfeuern werden. Auch wenn der Gästebereich restlos ausverkauft ist, es wurden viele Karten im Heimbereich an Magdeburger abgesetzt. Die Hoffnung auf einen Überraschungssieg hat keiner aufgegeben. Der 1.FC Magdeburg ist und bleibt eine Wundertüte. Gute Gegner liegen uns, sie spielen mit und bringen so die notwendigen Räume, die unsere offensiven Kräfte nutzen können.

Unser Gegner ist zudem momentan in einem kleinen spielerischen Formtief. Sie marschieren nicht so überragend durch die Liga, wie es viele Hamburger Unterstützer erhofft hatten. Gegen Darmstadt 98 gab es eine Niederlage, danach gegen den VfL Bochum nur eine Unentschieden. Da kam das Pokalspiel gegen den SC Paderborn genau richtig und das Weiterkommen im DFB Pokal bringt wieder etwas Selbstbewusstsein in die Mannschaft.

Ist dies gut oder schlecht für den 1. FC Magdeburg?

Immer positiv nach vorn geblickt, ist dies kein Hinderniss. Achtung Fussballphrase: Das Spiel beginnt immer bei einem 0:0 und das Ende ist offen. Unser Trainer Oenning, der ja in alte Gefilde zurückkehrt, wird schon ein Mittel suchen, um das Spiel erfolgreich zu gestalten. An der Unterstützung wird es jedenfalls nicht mangeln. Die Kehlen der Magdeburger Fans sind geölt und das Volksparkstadion wird einen Magdeburger Support erleben dürfen, welchen sie so nicht so oft haben. Wo bereits viele große Mannschaften gespielt haben, wird nun auch der Club Einzug halten. Personell hat der Trainer die Qual der Wahl. Alle wollen, nur 12 dürfen von Beginn an ran.

Wir wollen nun vorher nicht weiter sinnieren. Wir wollen einfach nur 3 Punkte.

Einmal-Immer!