Nichts Neues in Cracau – Heimniederlage gegen Regensburg

13. Spieltag 2. Bundesliga der Saison 2018/2019: 1. FC Magdeburg gegen SV Jahn Regensburg 2:3 (1:1)

Nichts Neues in Cracau – Heimniederlage gegen Regensburg

12.11.2018von Sportfotos MagdeburgFußball
Nichts Neues in Cracau – Heimniederlage gegen Regensburg

Es ist wirklich zum Mäusemelken – nach Abpfiff konnte man auf den Rängen und auf dem Platz wieder nur in leere Gesichter schauen. So bescheiden wie die Partie am 13. Spieltag vor 20.336 Fans begonnen hatte so brutal bitter endete diese auch. Der eingewechselte Al Ghaddoui schob nach einem Konter den Ball zum Regensburger Auswärtssieg ein (90.). Vorausgegangen war der fünfte blau-weiße Eckball der Partie – ganz ganz bitter.  

Regensburgs Trainer Achim Beierlorzer schickte dieselben Spieler wie gegen Union Berlin ins Rennen. Jens Härtel war aufgrund der Sperren von Rother und Erdmann gezwungen seine Startelf mal wieder umzubauen. Ignovski und vor allem Laprevotte vertraten die gesperrten aber sensationell. Zudem begannen Niemeyer und Schäfer für Costly sowie Hammann.

Regensburg gewann die Platzwahl und entschied sich dafür zunächst in Richtung Nordkurve zu spielen. Bei tief stehender Sonne ein cleverer Schachzug. Nach 180 Sekunden spielte Schäfer einen Rückpass auf den mit Kappe agierenden Brunst. Unser Schlussmann übersah den anlaufenden Grüttner und schoss diesen an – 0:1. Nur zwei Minuten später hatte Türpitz über rechts kommend Platz und schlug eine Flanke in die Box. Beck netzte unhaltbar ins kurze Eck (5.). In der Folge hatte der Club aber immer wieder Querschläger im eigenen Sechzehner, die Regensburg zu gefährlichen Abschlüssen einluden. Zweimal Stolze (17.+18.) und Adamyan vergaben beste Gelegenheiten (20.). In der Folge war das Spiel aber nicht mehr so hektisch, wodurch der Club an Sicherheit gewann, die Bälle im Spielaufbau trotzdem zu leicht hergab. Wenige Augenblicke vor der Pause hatte der Club dann doch noch zwei gute Gelegenheiten. Butzen holte eine Ecke gegen George raus und brachte diese auf den völlig freistehenden Beck, der knapp seinen zweiten Treffer verpasste. Wiederum nach einem Eckball wurde Handkes Abschluss aus 6 Metern geblockt.

Die Minuten nach Wiederanpfiff waren bis auf einen Geipl-Schuss (54.) arm an Torraumszenen. Eine knappe Stunde war gespielt – der Club hatte nun seine beste Phase. Torpedo servierte für Beck und der folgende Lupfer streichelte die Latte. Gingen in der ersten Hälfte die umkämpften zweiten Bälle generell an Regensburg, so konnte der Club diesbezüglich nun Anteile erobern. Laprevotte hatte eine davon und bediente Bülter. Der für Türpitz eingewechselte Lohkemper leitete die eigentlich verunglückte Bülter-Flanke zu Beck – 2:1, die Partie war gedreht. Leider hielt die Führung nur bis 80. Minute: Correia köpfte nach einer Ecke von der Fünfmetergrenze ein und Al Ghaddioui sorgte für den eingangs geschilderten grausamen Endstand.

Nach der Länderspielpause (am kommenden Freitag testet der FCM in Braunschweig) reist der Club nach Fürth. Sport frei.