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Dritte Niederlage am 4. Spieltag

10.10.2020von Nicole OtrembaFußball
Und die Punkte gehen an ....

Und die Punkte gehen an ... den Gegner. Wie bisher in 3 Spielen von bisher vier Partien.

Da sitzt man in einem leeren Stadion und weiß, dass ein Großteil der Clubfans auch dieses Spiel schon vorab "abgeschenkt" hatten. Dennoch war die kleine Hoffnung da, dass es anders ausgeht.

Am Ende waren alle wieder ernüchtert und man machte sich Gedanken, wie man aus dieser Misere herauskommt. Doch letztendlich können es die Spieler nur allein richten. Zudem braucht man einen wirklichen Matchplan. Man benötigt Abfolgen, wo auch Konter gelaufen werden können, ohne dass man stehen bleibt und auf seinen Nebenmann wartet. Man muss das Umschaltspiel nicht nur wollen, sondern auch können. 

Ein Spiel ohne Offensivchancen kann nicht gewonnen werden. Soviel sollte jedem klar sein. Wieso versucht man nicht von Beginn an eine 3-5-2 Formation zu spielen? Flexibel in der Abwehr, da sich zwei weitere Spieler nach hinten ziehen können, wenn der Gegner naht. Und wenn wir nach vorne gehen, sind wir in der Überzahl.

Wir wollen das Spiel, welches wieder nicht viel besser war als gegen Viktoria Köln, nicht zerreden. Zu Beginn hatte man schon gemerkt, dass sich die Mannschaft ausgesprochen hat, dass sie wollten und motiviert waren. Am 4. Spieltag schenkt man sich und die Mannschaft nicht ab. Doch ein verschworener Haufen, der den unbedingten Sieg will, den haben wir noch nicht auf dem Platz gesehen. Dresden war nicht besser, sie hatten nur am Ende das Quäntchen Glück auf ihrer Seite. Und als Dominik Ernst knapp 10 Minuten vor Schluß auf den Platz kam und das System auf das erhoffte 3-5-2 umgestellt wurde, da waren wir plötzlich im gegnerischen Strafraum. Da schwam der Gegner. Da hatten wir plötzlich 3 Chancen nacheinander und hätten den Lucky Punch setzen können. In der Nachspielzeit. 

Doch die Punkte bleiben in Dresden und wir zermartern uns weiterhin den Kopf und versuchen irgendwie etwas Positives herauszuziehen. 

Es ist der 4. Spieltag und wir fühlen uns, als wenn der 36. Spieltag gelaufen wäre. Wir stehen ganz weit unten und treten den Gang in die Regionalliga Nordost an. Nächstes Jahr dann Berlin statt München. Meuselwitz statt Verl. Cottbus statt Köln. Wir leiden seit 2 Jahren. Wir befinden uns in einem Tief, wo wir jede Wochen denken "Jetzt sind wir aufgeschlagen" ... doch wir fallen weiter. 

Kann uns bitte jemand aufwecken?

Sport Frei.