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Kurzer Rückblick auf die zweite Heimspielniederlage

03.10.2020von Nicole OtrembaFußball
Und wenn du denkst es geht nicht schlimmer ...

Und wenn du denkst es geht nicht schlimmer ...

... dann tritt dir jemand noch mal so richtig einen in den Allerwertesten.

Das ... nein ...

So ... auch nicht ...

Heute ... mmmhhhhhh ...

Vorher ... neeeeeee ...

Wenn man nach einem Spiel so sprachlos ist, dann hat der eigene selbsternannte und selbstausgesuchte Lieblingsclub mal wieder voll in die Tonne gegriffen und den Nachmittag mit einer weiteren Heimniederlage verhagelt. Dabei waren die ersten MInuten noch so hoffnungsvoll. Obwohl, wieso hoffnungsvoll? Wenn eine Mannschaft gut ist, dann ist man bereits vor dem Anpfiff voller Überzeugung, dass dieses Spiel gar nicht verloren gehen kann.

Vor der Saison habe ich mit den Testspielen und auch dem Pokalspiel gegen Darmstadt wirklich die feste Meinung gehabt, dass wir gut sind. Nach dem ersten Heimspiel war ich ernüchtert. Nach dem Auswärtspunkt in München schon leicht positiv. Doch nach 18 Minuten in diesem Heimspiel, stand mein Mund offen und ich dachte, dass mich bitte doch mal jemand aus diesem Traum wachrütteln möge. 

Können wir noch einmal von vorne beginnen?

Mir fehlen immer noch die Worte, von daher belasse ich es dabei.

Ich bin sauer. Ich bin traurig. Ich bin entsetzt (auch über die Schiedsrichterleistung). Ich habe das Vertrauen zum Teil in die obersten Organe verloren, denn neben unseren eigenen Schwächen, gibt es für mich mittlerweile leider auch andere Faktoren, die ein Spiel hier beeinflussen. Oder warum bekommen wir in einem Spiel keinen von DREI glasklaren Elfmetern? Oder obliegt es dem Fakt, dass der Schiedsrichter von heute sein erstes Drittligaspiel absolvierte und keinen Elfmeter geben wollte? Das wir keine geschenkt bekommen - sei es drum. Das wir von dem DFB nicht gemocht werden, weil wir uns auch mal gegen die Entscheidungen stellen - haben wir uns dran gewöhnt. Aber das Schiedsrichter wirklich unparteiisch ein Spiel pfeifen? Das glaube ich nicht mehr. Und davon kann unser Kapitän bestimmt ein Lied singen.

Sei es drum.

Ich habe die Worte schon in den Ohren "Wenn die so weiterspielen, dann...". Natürlich muss ich mich dem auch als Anhänger stellen. Aber ganz ehrlich? Ich saß schon mit 2.200 Zuschauern im HKS. Ich habe Grottenspiele gesehen. Ich bin gefühlsmäßig durch Täler geschritten und bin ein Kind des Amateurfussballs. Auch dieser Saisonstart wird mich nicht davon abhalten, dass ich weiterhin zum meinem Verein stehe.

Nächsten Samstag in Dresden. Bin ich wieder gefühlsmäßig dabei. Pushe die Jungs, obwohl sie es nicht mitbekommen. Ich werde mich aufregen und ich werde jubeln. Ich würde sauer sein und mein Samstag wäre gelaufen, wenn es ein Klatsche geben würde. So ist es. So wird es weiterhin sein.

Und die Hoffnung gebe ich nicht auf. Nicht nach dem 3. Spieltag! 

Einmal-Immer! Immer und immer wieder!

Zum Spiel möchte ich mich nicht weiter äußern. Das machen die Sportjournalisten.

Sport Frei!