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2. Basketball-Bundesliga ProB: Otto Baskets Magdeburg gegen Rostock Seawolves 65:70 (37:26).

13.10.2014von Christian Bott // Robert PriesemannBasketball
Unnötige Niederlage der Otto Baskets beim Heimspielauftakt gegen Rostock

Diese Niederlage war vermeidbar. Mit diesem Gefühl werden viele Fans und auch Offizielle der Otto

Baskets am frühen Sonntagabend die Hermann-Gieseler-Halle verlassen haben. Dennoch stimmten viele kleine Dinge Fans und Beobachter der Partie zuversichtlich, dass sich das Umfeld der Magdeburger Basketballer professionalisiert und das Publikum auch nach der schweren Sommerpause eine spannende Saison erwarten kann. Gewöhnungsbedürftig für Besucher und Verein ist mit Sicherheit noch das neue Ticketsystem mit Kartenlesegerät am Einlass, weswegen längere Schlangen an den Kassen auch kurz vor Spielbeginn nicht vermieden werden konnten. Doch dieses Problem haben bekanntlich auch andere Magdeburger Sportvereine immer wieder und so werden sich die Fans in den kommenden Heimspielen mit Sicherheit auf diesen Umstand einstellen.

 

Der Gastgeber, der das Spiel mit Stachula, Frazier, Orlando, Buck sowie Gillette begann, kam nur schwer in die Partie. Zwar erzielte Frazier die ersten Punkte der Begegnung, doch in den folgenden Minuten dominierten die Gäste das Geschehen nach Belieben. Insbesondere der ehemalige Magdeburger Publikumsliebling Yannick Anzuluni sowie Tim Voigt dominierten in dieser Phase und sorgten für eine 13:2-Führung der Gäste nach 3 ½ Spielminuten. Doch nun steigerten sich die Gastgeber und konnten zwei Minuten vor Ende des ersten Viertels beim 14:14 den Ausgleich erzielen. Der erste Spielabschnitt endete dann spektakulär: Philipp Stachula spielt weit in der eigenen Spielfeldhälfte einen Alley Oop Pass zu Gillette, welcher zur 17:16-Führung für die Otto Baskets trifft. Im Zweiten Viertel dominierten die Gastgeber und zeigten zur Freude der Fans manch schönen Spielzug. Zusätzlich dominierte Andre William Gilette mit spektakulären Blocks und diversen Rebounds die Defensive. Eine verdiente 37:26-Führung der Magdeburger war die logische Konsequenz.

 

Die Gäste starteten stark ins dritte Viertel. Zwar waren es abermals die Otto Basktes, die durch Eddie Johnson die ersten Punkte des Spielabschnitts erzielten. Doch eine starke Defense der Rostocker und unnötige Ballverluste ließen den Vorsprung der Otto Baskets zunehmend schrumpfen. Bis zur Mitte des Viertels kamen die Gäste auf zwei Punkte heran. Zwei erfolgreiche Dreipunktewürfe vom Magdeburger Chris Frazier ließen die Fans zwar hoffen, dass der Gastgeber wieder Kontrolle ins Spiel bringen würde, doch zum Ende des dritten Viertel waren es die Gäste, die mit einer 54:49-Führung in die kurze Pause gingen. Die ersten fünf Minuten des letzten Spielabschnitts waren von beiden Mannschaften durch eine Vielzahl an Turnovers und schlechten Wurfabschlüssen geprägt.


Dennoch blieben die Gastgeber im Spiel und konnten knapp fünf Minuten vor Ende beim 56:58 auf zwei Punkte Rückstand verkürzen. Nun nahmen jedoch die Seawolves das Heft des Handelns in die Hände und bauten ihren Vorsprung bis knapp zwei Minuten vor Ende des Spiels auf zehn Punkte aus. Doch auch jetzt kämpften die Gastgeber weiter und verkürzten bei noch 50 Sekunden Spielzeit auf 63:67. Nach einem weiteren Ballgewinn der Otto Baskets hatte Eddie Johnson sogar die Chance den Abstand weiter zu verkürzen, doch sein Wurfversuch fand das Ziel leider nicht. Auch der folgende Dreipunkteversuch durch Frazier konnten nicht im Korb untergebracht werden. Nach schnellem Foul von Monse erzielte der Rostocker Jarrell Crayton zwei Punkte durch Freiwürfe zum 63:69. Damit war das Spiel entschieden. Am Ende gewinnen die Gäste von der Ostsee mit 65:70.

Bereits am kommenden Sonntag haben die Otto Baskets die Chance sich bei ihrem Publikum zu rehabilitieren. Ab 16 Uhr ist dann Citybasket Recklinghausen zu Gast in der Hermann Gieseler Halle.

 

Aufstellungen:

Otto Baskets Magdeburg:

Orlando (2 P), Wendt (nicht eingesetzt), Ghebreigziabiher (6 P) Johnson (20 P, 4 As), 3 Steals), Buck (4 P, 11 Reb), Monse (4 P, 5 Reb), Frazier (20 P, 4 Dreier, 6 Turnover), Gillette (7 P, 5 Reb, 3 Blocks), Stachula (2 P)

Rostock Seawolves:

Crayton (6 P, 5 Reb), Croci (nicht eingesetzt), Hellmann (10 P), Vogt (9 P), Markert (0 P), Boghöfer (nicht eingesetzt), Lopez Dittert (4 P, 6 Reb), Owczarek (7 P), Lange (0 P), Hakanowitz (3 P), Anzuluni (21 P, 4 As, 4 Steals, 4 Dreier), Slavchev (10 P)